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		<title>Rohrtresore im Fokus: Unsichtbarer Schutz für wichtige Schlüssel</title>
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		<pubDate>Fri, 14 Mar 2025 18:06:49 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Rohrtresore sind ein unverzichtbarer Bestandteil moderner Sicherheitssysteme. Die unscheinbaren, jedoch äußerst effektiven Tresore bieten Schutz und Diskretion für die Aufbewahrung wichtiger Schlüssel. Dank ihrer unauffälligen Bauweise und robusten Konstruktion sind sie speziell für den außenliegenden Einsatz geeignet. Sei es für</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Rohrtresore sind ein unverzichtbarer Bestandteil moderner Sicherheitssysteme. Die unscheinbaren, jedoch äußerst effektiven Tresore bieten Schutz und Diskretion für die Aufbewahrung wichtiger Schlüssel. Dank ihrer unauffälligen Bauweise und robusten Konstruktion sind sie speziell für den außenliegenden Einsatz geeignet. Sei es für Feuerwehr, Sicherheitsdienste oder Gebäudeverwaltungen – der Nutzen und die Notwendigkeit von Rohrtresoren sind vielfältig.</p>
<figure id="attachment_660" aria-describedby="caption-attachment-660" style="width: 300px" class="wp-caption alignleft"><a href="https://www.feuerfakten.de/wp-content/uploads/2025/03/schluessel-rohrtresor.jpg"><img fetchpriority="high" decoding="async" src="https://www.feuerfakten.de/wp-content/uploads/2025/03/schluessel-rohrtresor-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" class="size-medium wp-image-660" srcset="https://www.feuerfakten.de/wp-content/uploads/2025/03/schluessel-rohrtresor-300x225.jpg 300w, https://www.feuerfakten.de/wp-content/uploads/2025/03/schluessel-rohrtresor-1024x769.jpg 1024w, https://www.feuerfakten.de/wp-content/uploads/2025/03/schluessel-rohrtresor-768x577.jpg 768w, https://www.feuerfakten.de/wp-content/uploads/2025/03/schluessel-rohrtresor-1536x1154.jpg 1536w, https://www.feuerfakten.de/wp-content/uploads/2025/03/schluessel-rohrtresor.jpg 2048w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a><figcaption id="caption-attachment-660" class="wp-caption-text">Bild: <a href="https://unsplash.com/de/fotos/schlussel-zur-hand-jJnZg7vBfMs">https://unsplash.com/de/fotos/schlussel-zur-hand-jJnZg7vBfMs</a></figcaption></figure>
<h2>Was ist ein Rohrtresor?</h2>
<p>Ein Rohrtresor ist, wie der Name schon sagt, ein zylinderförmiger Tresor, der in Wände oder Böden eingelassen wird. Oftmals aus Edelstahl oder widerstandsfähigem Kunststoff gefertigt, verschwindet er nahezu unsichtbar in seiner Umgebung. Der Zugang zu den <a href="https://www.brunoeder.at/">Rohrtresoren für Feuerwehr und Sicherheit</a> erfolgt in der Regel über ein spezielles Schließsystem, das nur mit dem geeigneten Schlüssel entriegelt werden kann. Einige Modelle, wie der PZ LIGHT von Bruno Eder, sind für Profilhalbzylinder optimiert und bieten somit zusätzliche Sicherheit.</p>
<h2>Funktionsweise eines Rohrtresors</h2>
<p>Rohrtresore funktionieren nach einem einfachen, aber effektiven Prinzip. Sie werden fest in Beton oder Mauerwerk installiert und bieten dadurch einen soliden Widerstand gegen unbefugte Zugriffe. Das Herzstück des Rohrtresors ist der Profilhalbzylinder, der in einem gesicherten Gehäuse ruht. Nur wer den passenden Schlüssel besitzt, kann den Tresor öffnen und den darin befindlichen Schlüssel entnehmen. Dieses System ist besonders in Notfällen von großem Vorteil, da es autorisierten Personen schnellen und unkomplizierten Zugang ermöglicht.</p>
<h2>Vielseitiger Einsatzbereich – vom Außenbereich bis zur Notfallhilfe</h2>
<p>Die Einsatzbereiche von Rohrtresoren sind vielfältig. Ihre Unauffälligkeit macht sie zur perfekten Lösung für die sichere Lagerung von Schlüsseln in Außenbereichen. Beispielhafte Szenarien sind:</p>
<ul>
<li><strong>Feuerwehren</strong>: Im Notfall ist es oft entscheidend, dass schnell Zugang zu Gebäuden gewährt werden kann. Rohrtresore, die an strategischen Punkten wie Einfahrten platziert sind, ermöglichen der Feuerwehr einen schnellen Zutritt ohne Zeitverlust.</li>
<li><strong>Sicherheitsdienste</strong>: Ein zuverlässiger Schutz ist für Sicherheitsdienste essenziell. Schlüssel zu wichtigen Objekten oder Räumen können sicher in Rohrtresoren hinterlegt werden, sodass sie bei Bedarf sofort zur Verfügung stehen und nicht verloren gehen können.</li>
<li><strong>Gebäudeverwaltung</strong>: Die Verfügbarkeit wichtiger Schlüssel ist für Gebäudeverwaltungen von großer Bedeutung. Mit Rohrtresoren können Notfallschlüssel dezent an Ort und Stelle aufbewahrt werden, wo sie jederzeit zugänglich sind.</li>
</ul>
<h2>Vorteile von Rohrtresoren</h2>
<p>Rohrtresore bieten eine Reihe von Vorteilen, die sie zu einer idealen Lösung für verschiedene Einsatzzwecke machen:</p>
<h3>Unauffälligkeit</h3>
<p>Dank ihrer kompakten Bauweise und der Möglichkeit, sie in Wände oder Böden zu integrieren, sind Rohrtresore nahezu unsichtbar. Dies macht es potenziellen Eindringlingen schwer, ihr Vorhandensein überhaupt festzustellen, geschweige denn, sie zu manipulieren.</p>
<h3>Wetterfestigkeit</h3>
<p>Ein weiterer großer Vorteil ist die Wetterfestigkeit der Rohrtresore. Sie bestehen oft aus rostfreiem Edelstahl oder widerstandsfähigem Kunststoff, was sie gegen Witterungseinflüsse schützt. Dies ist besonders wichtig für die Anwendung im Außenbereich, wo sie ständig Regen, Schnee und anderen Umweltbedingungen ausgesetzt sind.</p>
<h3>Schneller Zugang im Notfall</h3>
<p>Rohrtresore bieten schnellen Zugang zu wichtigen Schlüsseln und gewährleisten so eine effiziente Einsatzbereitschaft. Dies ist ein entscheidender Faktor für Einsatzkräfte wie Feuerwehr und Sicherheitsdienste, die häufig in Notfällen schnell handeln müssen.</p>
<h3>Robustheit</h3>
<p>Die Materialien und der Aufbau eines Rohrtresors sind darauf ausgelegt, hohen Belastungen standzuhalten. Dadurch bieten sie nicht nur Schutz vor wetterbedingten Schäden, sondern auch vor mechanischen Einwirkungen durch unbefugte Dritte.</p>
<h2>Beispiel: Bruno Eders Rohrtresor PZ LIGHT</h2>
<p>Ein praktisches Beispiel für einen hochwertigen Rohrtresor ist der PZ LIGHT von Bruno Eder. Dieser Rohrtresor wurde speziell für den Einsatz von Profilhalbzylindern entwickelt und bietet daher eine sichere und effiziente Lösung für die Schlüsselaufbewahrung. Seine wetterfeste und robuste Bauweise machen ihn besonders geeignet für den Außeneinsatz und garantieren eine lange Lebensdauer und Zuverlässigkeit.</p>
<h2>Vergleich mit anderen Sicherheitslösungen</h2>
<p>Die Aufbewahrung von Schlüsseln ist eine Herausforderung. Neben Rohrtresoren gibt es verschiedene Alternativen, die jeweils ihre eigenen Vor- und Nachteile haben. Dazu zählen Schlüsselschränke, elektronische Schlüsselsafes und einfache Schlüsselkästen. Ein genauer Vergleich dieser Optionen hilft dabei, die besonderen Vorteile von Rohrtresoren deutlich zu machen.</p>
<h3>Schlüsselschränke</h3>
<p>Schlüsselschränke sind in vielen Einrichtungen gängige Praxis, insbesondere in Unternehmen, Autovermietungen und großen Gebäudekomplexen. Diese Schränke bieten Platz für zahlreiche Schlüssel und sind oft mit einem Hauptschloss gesichert.</p>
<p><strong>Vorteile:</strong></p>
<ul>
<li><strong>Kapazität</strong>: Schlüsselschränke können eine große Anzahl von Schlüsseln aufnehmen, was sie ideal für Organisationen mit vielen Schlüsseln macht.</li>
<li><strong>Zentraler Zugang</strong>: Alle Schlüssel sind an einem Ort versammelt, was den Überblick erleichtert.</li>
</ul>
<p><strong>Nachteile:</strong></p>
<ul>
<li><strong>Sichtbarkeit</strong>: Schlüsselschränke sind meist gut sichtbar und damit potenziell anfälliger für Einbrüche.</li>
<li><strong>Zugangsschwierigkeiten</strong>: Der Zugriff auf die Schlüssel nur an einem zentralen Ort kann in Notfällen Zeit kosten.</li>
<li><strong>Installation</strong>: Schlüsselschränke benötigen oft mehr Platz und sind schwerer zu installieren.</li>
</ul>
<h3>Elektronische Schlüsselsafes</h3>
<p>Elektronische Schlüsselsafes bieten eine technologische Lösung für die Aufbewahrung von Schlüsseln. Sie sind mit elektronischen Schlössern und oft auch mit Alarmfunktionen ausgestattet.</p>
<p><strong>Vorteile:</strong></p>
<ul>
<li><strong>Sicherheit</strong>: Elektronische Schließmechanismen bieten eine hohe Sicherheit gegen unbefugten Zugriff.</li>
<li><strong>Protokollierung</strong>: Viele Modelle erlauben die Protokollierung von Zugangszeiten und -personen, was die Nachverfolgung erleichtert.</li>
<li><strong>Einfacher Zugang</strong>: Benutzerfreundliche Schnittstellen erlauben einen schnellen Zugang zu den Schlüsseln.</li>
</ul>
<p><strong>Nachteile:</strong></p>
<ul>
<li><strong>Kosten</strong>: Elektronische Schlüsselsafes sind meist kostspieliger in der Anschaffung und Wartung.</li>
<li><strong>Technische Anfälligkeit</strong>: Elektronische Systeme sind anfälliger für technische Störungen und erfordern eine regelmäßige Wartung.</li>
<li><strong>Stromabhängigkeit</strong>: Diese Systeme sind von einer permanenten Stromversorgung abhängig, was in Krisensituationen ein Problem darstellen kann.</li>
</ul>
<h3>Einfache Schlüsselkästen</h3>
<p>Eine einfache und preiswerte Lösung für die Schlüsselaufbewahrung sind einfache Schlüsselkästen. Sie bestehen oft aus Metall oder Kunststoff und sind mit einem einfachen Schloss ausgestattet.</p>
<p><strong>Vorteile:</strong></p>
<ul>
<li><strong>Kosten</strong>: Schlüsselkästen sind in der Anschaffung sehr günstig.</li>
<li><strong>Mobilität</strong>: Sie sind leicht zu installieren und können flexibel an verschiedenen Standorten eingesetzt werden.</li>
</ul>
<p><strong>Nachteile:</strong></p>
<ul>
<li><strong>Sicherheit</strong>: Die Sicherheitsmechanismen sind meist einfach und bieten wenig Schutz gegen Einbrüche.</li>
<li><strong>Kapazität</strong>: Schlüsselkästen bieten nur begrenzten Platz, was sie für den Einsatz in großen Organisationen ungeeignet macht.</li>
<li><strong>Wetterfestigkeit</strong>: Die meisten Schlüsselkästen sind nicht für den Außeneinsatz konzipiert und bieten keinen Schutz gegen Witterungseinflüsse.</li>
</ul>
<h2>Fazit</h2>
<p>Rohrtresore sind eine kluge und sichere Lösung für die Aufbewahrung von Schlüsseln, die diskret und wetterfest erfolgen muss. Ob für Feuerwehr, Sicherheitsdienste oder Gebäudeverwaltung – die Vorteile dieser unauffälligen Tresore sind offensichtlich. Modelle wie der PZ LIGHT von Bruno Eder veranschaulichen die Effizienz und Sicherheit, die von modernen Rohrtresoren geboten wird. In einer Welt, in der Sicherheit und Zugänglichkeit stets gewährleistet sein müssen, sind Rohrtresore eine unverzichtbare Komponente.</p>
<ul>
<li><strong>Lesen Sie auch</strong>: <a href="https://www.feuerfakten.de/brandschutz-fuer-unternehmen.htm" title="Brandschutz für Unternehmen">Brandschutz für Unternehmen</a>.</li>
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		<title>Brandschutz für Unternehmen</title>
		<link>https://www.feuerfakten.de/brandschutz-fuer-unternehmen.htm</link>
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		<dc:creator><![CDATA[reschi]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 04 Nov 2024 15:41:16 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Jedes Jahr vernichten Brände in Deutschland Vermögenswerte in Höhe von mehreren Milliarden Euro. Oft liegt der einzelne Brandschaden jenseits einer halben Million Euro. Selbst für gut versicherte Unternehmen ist dies oft existenzbedrohend. Daher ist ein effizienter Brandschutz von höchster Bedeutung.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Jedes Jahr vernichten Brände in Deutschland Vermögenswerte in Höhe von mehreren Milliarden Euro. Oft liegt der einzelne Brandschaden jenseits einer halben Million Euro. Selbst für gut versicherte Unternehmen ist dies oft existenzbedrohend. Daher ist ein effizienter Brandschutz von höchster Bedeutung.</p>
<h2>Warum Brandschutz</h2>
<p>Auch wenn Versicherungen die unmittelbaren Brandschäden regulieren, drohen dem Unternehmen unangenehme Sekundäreffekte: aktuelle Aufträge können nicht bedient werden, eventuell ermittelt die Staatsanwaltschaft zur Brandursache, das Kundenvertrauen schwindet und Umsatzverluste stellen sich ein. Am Ende dieser negativen Wirkungskette kann sogar die Insolvenz des Unternehmen stehen. Bis die ursprünglichen Produktionskapazitäten erreicht werden, können Wochen oder Monate vergehen.</p>
<p>Für Unternehmen unterschiedlicher Größe ist es also sinnvoll, in den vorbeugenden Brandschutz zu investieren. Ein verhinderter Brand rechtfertigt einige Anstrengungen. Die Praxis sieht leider anders aus: Gerade kleine und mittelständische Unternehmen leisten sich deutliche Defizite im Brandschutz.</p>
<figure id="attachment_334" aria-describedby="caption-attachment-334" style="width: 220px" class="wp-caption alignleft"><a href="https://www.feuerfakten.de/wp-content/uploads/2016/11/brandschutz.jpg"><img decoding="async" src="https://www.feuerfakten.de/wp-content/uploads/2016/11/brandschutz.jpg" alt="Auch Feuerlöscher gehören zum betrieblichen Brandschutz - Rike / pixelio.de" width="220" height="272" class="size-full wp-image-334" /></a><figcaption id="caption-attachment-334" class="wp-caption-text">Auch Feuerlöscher gehören zum betrieblichen Brandschutz &#8211; Rike / Pixelio.de</figcaption></figure>
<h2>Aufgaben des Brandschutzes</h2>
<p>Viele Aspekte des Brandschutzes sind in Deutschland engmaschig gesetzlich geregelt. So bestimmen zahlreiche Normen den <strong>baulichen Brandschutz</strong> und müssen schon beim der Errichtung von Unternehmensgebäuden und Fertigungsstätten umgesetzt werden. Dies betrifft die Auswahl der geeigneten Baustoffe, Dämmungen und Bodenbeläge, die Ausführung von Brandwänden und Brandmauern, die Gestaltung von Türen und Rettungswegen und viele Details mehr. Auch bei Umbauten sowie bei gesetzlichen Änderungen muss das Unternehmen darauf achten, dass den Bestimmungen weiterhin genüge getan wird. Ähnliche Pflichten gelten für den <strong>anlagentechnischen Brandschutz</strong>, der zum Beispiel Brandmelder, Elektroinstallation, Lüftungsanlagen und Rauchabzüge umfasst.</p>
<p>Technisch orientierte Brandschutzbestimmungen wirken nur dann optimal, wenn die Belegschaft eines Unternehmens umsichtig Gefährdungen vermeidet und auch im Brandfall sinnvoll reagiert. Daher umfasst der <strong>organisatorische Brandschutz</strong> insbesondere die Beschäftigung und Schulung geeigneter Mitarbeiter, die für Gefahren sensibilisiert wurden und besonnen handeln können. Neben den eigenen Mitarbeitern sind insbesondere für größere oder besonders gefährdete Unternehme auch externe Spezialisten hilfreich, zum Beispiel ATC Security für den <a href="https://atc-security.de/brandschutz-berlin-brandenburg/">Brandschutz in Berlin</a>. Die Stärken dieser Personaldienstleister liegen unter anderem im Objektschutz und der professionellen Überwachung, die vom firmeneigenen Personal kaum geleistet werden könnte.</p>
<p>Im Falle eines Falles &#8211; wenn unglückliche Umstände ein Feuer begünstigt haben &#8211; muss der <strong>abwehrende Brandschutz</strong> schnell zum Einsatz kommen: gegebenenfalls <a href="https://www.feuerfakten.de/feuer-loeschen.htm">erste Löschversuche</a> am Brandherd selbst, dann eine zügige Evakuierung betroffener Bereiche und der Einsatz der Feuerwehr. Sind die notwendigen Rettungswege frei und ist die Belegschaft auf ein angemessenes Verhalten vorbereitet, verbessert dies erheblich die Bedingungen des Löschansatzes. </p>
<h2>Brandschutzhelfer und Brandschutzbeauftragte</h2>
<p>Die Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin hat einen <a href="https://www.baua.de/DE/Angebote/Regelwerk/ASR/ASR">Katalog von Arbeitsstättenregeln</a> (ASR) aufgestellt, nach denen sich bei &#8222;normaler Brandgefährdung&#8220; fünf Prozent einer Belegschaft zum Brandschutzhelfer qualifizieren sollen. Diese Ausbildungen werden beispielsweise vom TÜV und zahlreichen weiteren Trägern angeboten. Sie beinhalten Wissensgrundlagen zum Brandschutz ebenso wie den Umgang mit Feuerlöscheinrichtungen oder die Personenrettung. Alle drei bis fünf Jahre sollte diese Ausbildung aufgefrischt werden. In der Regel übernimmt der Arbeitgeber die Anmeldung der freiwilligen Mitarbeiter, die sich für diese Aufgabe interessieren.</p>
<p>Eine weitergehende Qualifizierung durchlaufen die sogenannten Brandschutzbeauftragten. Sie kümmern sich neben der Brandabwehr und dem organisatorischen Brandschutz verstärkt um die vorbeugenden Brandschutzmaßnahmen. Dabei achten sie auch darauf, ob das Unternehmen die gesetzlichen Brandschutzbestimmungen einhält. Neue Schulungen alle drei Jahre sind obligatorisch. Die Beschäftigung von Brandschutzbeauftragten ist übrigens keine freiwillige Maßnahme, sondern für Unternehmen mit einer industriellen Geschossfläche von über 5000 Quadratmetern vorgeschrieben. So vorbereitet, haben Unternehmen optimale Chancen, der Brandgefahr und ihren Folgen zu trotzen.</p><p>The post <a href="https://www.feuerfakten.de/brandschutz-fuer-unternehmen.htm/" target="_blank">Brandschutz für Unternehmen</a> first appeared on <a href="https://www.feuerfakten.de/" target="_blank">feuerfakten.de</a>.</p>]]></content:encoded>
					
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			</item>
		<item>
		<title>Spenden für die Feuerwehr</title>
		<link>https://www.feuerfakten.de/spenden-fuer-die-feuerwehr.htm</link>
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		<dc:creator><![CDATA[reschi]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 23 Feb 2024 15:29:24 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Brandschutz, Menschen- und Tierrettung, Unfallhilfe, Katastrophenschutz, technische Hilfsdienste&#8230; Eine moderne Feuerwehr hat zahlreiche Aufgaben. Hinter der bekannten Formel &#8222;Retten, Löschen, Bergen, Schützen&#8220; verbergen sich komplexe Anforderungen an heutige Feuerwehrleute und ihre Ausrüstung. Damit unsere Feuerwehr den hohen Erwartungen gerecht werden</p>
<p>The post <a href="https://www.feuerfakten.de/spenden-fuer-die-feuerwehr.htm/" target="_blank">Spenden für die Feuerwehr</a> first appeared on <a href="https://www.feuerfakten.de/" target="_blank">feuerfakten.de</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Brandschutz, Menschen- und Tierrettung, Unfallhilfe, Katastrophenschutz, technische Hilfsdienste&#8230; Eine moderne Feuerwehr hat zahlreiche Aufgaben. Hinter der bekannten Formel &#8222;Retten, Löschen, Bergen, Schützen&#8220; verbergen sich komplexe Anforderungen an heutige Feuerwehrleute und ihre Ausrüstung. Damit unsere Feuerwehr den hohen Erwartungen gerecht werden kann, benötigt sie auch Spenden, die die öffentliche Finanzierung sinnvoll ergänzen. Diese Spendengelder fließen häufig in die Ausbildung und Jugendarbeit, aber auch in neues Löschgerät. Manche Feuerwehr spart jahrelang, um sich eine Ergänzung des veralteten Fuhrparks leisten zu können.</p>
<p>Die gute Nachricht für alle Spender lautet: Die Geld- oder Sachspenden lassen sich steuerlich absetzen. Die hoch die Einsparung ist, ermittelt der Spendenrechner unter diesem Beitrag.</p>
<h2>Wie finanziert sich die Feuerwehr?</h2>
<p>Das deutsche Feuerwehrwesen ist äußerst vielfältig strukturiert. Berufsfeuerwehren sind in großen und wichtigen Städten vorgeschrieben, während Werksfeuerwehren besondere Einrichtungen (z.B. Flughäfen) schützen. Das Rückgrat bilden aber die rund 24.000 Freiwilligen Feuerwehren, in denen vor allem ehrenamtliche Brandschützer und Retter Dienst tun. Ebenso vielfältig &#8211; und zudem von Bundesland zu Bundesland unterschiedlich &#8211; ist auch die Finanzierung der Feuerwehren. Dies sind die wichtigsten Einnahmequellen:</p>
<ul>
<li>Die <strong>Feuerschutzsteuer</strong> wird in ganz Deutschland auf Feuerversicherungen erhoben. Die Gesamtsumme wird nach einem speziellen Schlüssel auf die einzelnen Bundesländer verteilt und nach dem Ermessen der Länder an die Feuerwehren weitergegeben.</li>
<li>Viele Landeshaushalte sehen weitere Etatposten für die Feuerwehren vor, zum Beispiel im Rahmen spezieller Förderprogramme für Gerätehäuser oder große Anschaffungen.</li>
<li>Die Kommunen sind die Träger der meisten Feuerwehren. Finanziell und logistisch leisten sie einen erheblichen Beitrag, um die Feuerwehren in ihrem Gemeindegebiet zu unterstützen.</li>
<li>Für manche Einsätze dürfen die Feuerwehren eine Rechnung schreiben. Auf diesem Wege kommen aber nur bescheidene Einnahmen zusammen.</li>
<li>Auch Feuerwehrfeste sind beliebte Anlässe, um die Kasse ein wenig aufzubessern. Hieraus können sich für die Feuerwehren aber unter Umständen Probleme mit der Gemeinnützigkeit ergeben.</li>
<li>Und nicht zuletzt: <strong>Spenden</strong> engagierter Bürgerinnen und Bürger!</li>
</ul>
<h2>Warum spenden?</h2>
<p>Die Feuerwehren dienen nicht nur unserer Sicherheit, sondern erfüllen auch gesellschaftliche und soziale Funktionen. Mädchen und Jungen können hier lernen, Verantwortung zu übernehmen und Freizeit sinnvoll zu gestalten. Vor allem in kleineren Orten sind die Feuerwehrvereine treibende Kräfte für das Dorfleben. Da die öffentliche Finanzierung knapp bemessen ist, sind insbesondere solche Aktivitäten, die über die Kernaufgaben hinausgehen, nur mit Hilfe von Spenden durchführbar.</p>
<h2>Spenden von der Einkommensteuer absetzen</h2>
<p>Da auch der Gesetzgeber das Spendenengagement fördern will, hat er einen steuerlichen Vorteil geschaffen: Spenden für gemeinnützige Einrichtungen mindern die zu zahlende Einkommensteuer. Dies gilt für eine jährliche Spendensumme, die bis zu 20 Prozent des eigenen Einkommens beträgt.</p>
<p>Als weiterer Anreiz wurden die bürokratischen Hürden gesenkt: Wer bis zu 300 Euro spendet, benötigt keine formale Spendenbescheinigung. Stattdessen reicht zur Vorlage beim Finanzamt ein Einzahlungsbeleg als sogenannter &#8222;vereinfachter Spendennachweis&#8220;.</p>
<p><strong>Geldspenden</strong> lassen sich besonders einfach verbuchen und flexibel verwenden. Selbstverständlich freut sich eine Feuerwehr auch über eine Sachspende, wie beispielsweise einen Ausrüstungsgegenstand. In der Praxis ist es allerdings nicht immer einfach, den Geldwert einer Sachspende korrekt zu beziffern. Dies erschwert die steuerliche Absetzbarkeit.</p>
<h2>Wer ist der Spendenempfänger?</h2>
<p>Selbstverständlich darf jede Feuerwehr (und zu jedem beliebigen Zweck) einmalige oder regelmäßige Spenden entgegennehmen. Damit die Spende steuerlich absetzbar ist, kommt es allerdings darauf an, dass der Empfänger als gemeinnützig anerkannt ist. Um rechtlich auf der sicheren Seite zu sein, haben viele (aber längst nicht alle!) Freiwilligen Feuerwehren einen <strong>gemeinnützigen Verein</strong>, einen Förderverein oder sogar eine Stiftung gegründet. Spenden an diesen Verein oder Fördermitgliedschaften sind in der Regel steuerlich absetzbar. Auch Spenden für Jugendfeuerwehren sind in jedem Fall absetzbar. Anders ist die Lage bei den sogenannten &#8222;Kameradschaftskassen&#8220;: Sie dienen ausdrücklich der Kameradschaftspflege, also einem nicht gemeinnützigen Zweck.</p>
<p>Dieser Beitrag ersetzt keine individuelle Rechtsberatung. Haben Sie konkrete Fragen zu den rechtlichen Rahmenbedingungen? Dann stehen Ihnen Ihr Steuerberater und &#8222;Ihre&#8220; Feuerwehr sehr gerne Rede und Antwort!</p>
<p><img decoding="async" src="https://vg05.met.vgwort.de/na/baca82e6de9f4d90b1ffea3891acd150" width="1" height="1" alt=""></p><p>The post <a href="https://www.feuerfakten.de/spenden-fuer-die-feuerwehr.htm/" target="_blank">Spenden für die Feuerwehr</a> first appeared on <a href="https://www.feuerfakten.de/" target="_blank">feuerfakten.de</a>.</p>]]></content:encoded>
					
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			</item>
		<item>
		<title>Ab durch den Schornstein</title>
		<link>https://www.feuerfakten.de/ab-durch-den-schornstein.htm</link>
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		<dc:creator><![CDATA[reschi]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 02 Jan 2024 08:33:27 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Schon die deutschen Redewendungen zeigen: Ein Schornstein ist mehr als ein simpler Rauchabzug. So kann man zum Beispiel buchstäblich sein Geld zum Schornstein rausjagen &#8211; oder auch dem Weihnachtsmann/Nikolaus einen Eintritt ermöglichen. Schon die fortschrittlichen Römer kannten (selbstverständlich) Schornsteine für</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<figure id="attachment_603" aria-describedby="caption-attachment-603" style="width: 342px" class="wp-caption alignleft"><a href="https://www.feuerfakten.de/wp-content/uploads/2024/01/schornsteine.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://www.feuerfakten.de/wp-content/uploads/2024/01/schornsteine.jpg" alt="" width="342" height="300" class="size-full wp-image-603" srcset="https://www.feuerfakten.de/wp-content/uploads/2024/01/schornsteine.jpg 342w, https://www.feuerfakten.de/wp-content/uploads/2024/01/schornsteine-300x263.jpg 300w" sizes="(max-width: 342px) 100vw, 342px" /></a><figcaption id="caption-attachment-603" class="wp-caption-text">Zwei Schornsteine &#8211; Quelle: Klaus Steves / pixelio.de</figcaption></figure>
<p>Schon die deutschen Redewendungen zeigen: Ein Schornstein ist mehr als ein simpler Rauchabzug. So kann man zum Beispiel buchstäblich sein Geld zum Schornstein rausjagen &#8211; oder auch dem Weihnachtsmann/Nikolaus einen Eintritt ermöglichen.</p>
<p>Schon die fortschrittlichen Römer kannten (selbstverständlich) Schornsteine für ihre &#8222;Hypokaustum&#8220; genannten Bodenheizungen. Mit diesem Komfort waren sie den &#8222;Barbaren&#8220;, von denen sich die Römer umgeben sahen, mehr als eine Nasenlänge voraus. Die typischen Wohnstallhäuser der germanischen Stämme besaßen wohl nur einfache Rauchöffnungen am Dachgiebel. Auf diese Weise abgeschottet, blieb die kostbare, beim Kochen und Heizen entstehende Wärme im Hausinneren. Aber die rauchige Luft wird das Atmen erheblich erschwert haben und war sicher nicht gesundheitsförderlich.</p>
<h2>Von den Rauchküchen zur russischen Röhre</h2>
<p>Nach dem Untergang des römischen Reiches dauerte es hierzulande bis ins Mittelalter, dass gemauerte Rauchfänge wieder weitere Verbreitung erzielten. Geheizt wurde üblicherweise mittels offenem Feuer, dessen aufsteigender Rauch außerdem dazu diente, Fleisch und Fisch zu räuchern und so länger haltbar zu machen. Während in den Städten und in herrschaftlichen Häusern etwa <a href="https://www.feuerfakten.de/herd-und-ofen.htm" title="Herd und Ofen: wie das Feuer ins Haus kam">ab 1200 der Kachelofen Einzug</a> hielt, waren in ländlichen Regionen bis weit ins 19. Jahrhundert sogenannte Schwarze Küchen üblich. In diesen &#8222;Rauchküchen&#8220; konnte die rußige Abluft nur notdürftig abziehen.</p>
<p>Frühe Schornsteine bestanden manchmal aus Holz, was <a href="https://www.feuerfakten.de/stadtbraende.htm" title="Stadtbrände von der Antike bis zur Neuzeit">die Brandgefahr</a> deutlich erhöhte. Gemauerte Mantelschornsteine, die äußerlich bereits heutigen Lösungen ähnelten, kamen etwa ab dem 18. Jahrhundert auf. In ihrem Inneren konnte der Schornsteinfeger persönlich auf- und absteigen. Mit der Einführung der &#8222;russischen Röhre&#8220; (auch <a href="https://www.freilichtmuseum.com/de/siebensachen/Unsere-h%C3%A4user-ihre-besonderheiten/russischer-kamin.html">Russischer Kamin</a> genannt) wurde der Querschnitt schließlich verengt. Dies hatte den Vorteil, dass sich der Luftzug des Kamineffekts verstärkte und somit weiter entfernte Öfen über den Kamin angeschlossen werden konnten.</p>
<h2>Das moderne Luft-Abgas-System</h2>
<p>In den vergangenen Hundert Jahren entwickelten sich verschiedene Typen von Hausschornsteinen, die sich unter anderem in der Komplexität der Luftführung unterscheiden. Sie werden systematisch unterteilt in ein-, zwei- und dreischalige Schornsteine. Ein häufig gewähltes Modell ist der LAS-Schornstein (Luft-Abgas-System) mit zwei getrennten Führungen für warme Abgase und kühlere Zuluft. Je nach Einsatzzweck und baulichen Gegebenheiten kommen auch mehrschalige Schornstein-Konstruktionen und Dämmschichten zur Anwendung. Ein heutiger <a href="https://schornstein-fachhandel.de/">Fachhandel für Schornsteine</a> bietet eine große Palette möglicher Lösungen an, die auf unterschiedlichste Anforderungen und Umweltauflagen abgestimmt sind.</p>
<p>Nachdem es also in der Menschheitsgeschichte über Jahrtausende ein Problem war, das Herdfeuer sauber und komfortabel in die häusliche Wirtschaft zu integrieren, gab es insbesondere seit dem 19. Jahrhundert große Fortschritte. Moderne Herde und Kamine sowie ausgeklügelte Schornsteintechnik sorgen heute für ein angenehmes, gesundes und umweltfreundliches Wohnklima.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" src="https://vg05.met.vgwort.de/na/245ecfed738f41c0990cd6800c8dac99" width="1" height="1" alt=""></p><p>The post <a href="https://www.feuerfakten.de/ab-durch-den-schornstein.htm/" target="_blank">Ab durch den Schornstein</a> first appeared on <a href="https://www.feuerfakten.de/" target="_blank">feuerfakten.de</a>.</p>]]></content:encoded>
					
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		<title>Geschichte der Feuerwehrfahrzeuge</title>
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		<dc:creator><![CDATA[reschi]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 25 Jan 2022 11:14:49 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Entstehung der modernen Feuerwehr ist auch ein Stück Technikgeschichte. Vor der &#8222;industriellen Revolution&#8220;, die ab dem späten 18. Jahrhundert nach und nach alle Lebensbereiche ergriff, war die Brandlöschung weitgehend Handarbeit. Der Transport des Löschmittels Wasser erfolgte mit Ledereimern, die</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Die Entstehung der modernen Feuerwehr ist auch ein Stück Technikgeschichte. Vor der &#8222;industriellen Revolution&#8220;, die ab dem späten 18. Jahrhundert nach und nach alle Lebensbereiche ergriff, war die Brandlöschung weitgehend Handarbeit. Der Transport des Löschmittels Wasser erfolgte mit Ledereimern, die mühsam und zeitraubend von Hand zu Hand gereicht wurden. Erst die Verbesserung von Leitern und Schläuchen, und nicht zuletzt die Erfindung effizienter Feuerwehrfahrzeuge, erlaubte es, erstmals den <a href="https://www.feuerfakten.de/stadtbraende.htm">gefürchteten Stadtbränden</a> ernsthaft entgegentreten zu können.</p>
<h2>Von der Muskelkraft zum Dampf</h2>
<p>Schon im 17. Jahrhundert wurden in Europa Feuerspritzen hergestellt, die sich auf ein Radgestell montieren ließen. Ob es sich somit um frühe &#8222;Feuerwehrfahrzeuge&#8220; handelte, darüber lässt sich streiten: Die fahrbaren Spritzen mussten selbstverständlich mit der Muskelkraft von Menschen und Pferden bewegt werden und kamen vermutlich nur behäbig von der Stelle. Einen wesentlichen Fortschritt brachte die um 1700 in Frankreich und England erfundene Dampfmaschine, die langsam weiterentwickelt wurde. Bis zur ersten fahrbaren Dampfspritze dauerte es allerdings mehr als ein Jahrhundert: Der schwedische Ingenieur John Ericsson entwickelte 1828 ein solches Modell. &#8222;Fahrbar&#8220; bedeutete allerdings nur &#8222;beweglich&#8220;, denn der Dampf diente der Druckerzeugung für die Kolbenpumpe, während die Spritze selbst weiterhin von Pferden gezogen werden musste. 1863 konstruierte die hannoversche Maschinenfabrik Egestorff die erste deutsche Dampfspritze.</p>
<p>Die ersten selbst fahrenden Dampfspritzen, die die Dampfkraft also auch für den Antrieb nutzten, entstanden um 1900. Parallel waren auch elektrische Antriebe im Einsatz. Spätestens jetzt war die Bezeichnung <strong>&#8222;Feuerwehrfahrzeug&#8220;</strong> im engeren Sinne erfüllt.</p>
<h2>Vom Dampf zur Motorspritze</h2>
<p>Den Anstoß für den nächsten Entwicklungsschritt gaben die Erfindungen des Verbrennungsmotors und des Automobils in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts. Dies ermöglichte leistungsfähigere und flexiblere Antriebe, die zudem für die sogenannten Motorspritzen genutzt wurden. 1906 bauten die Benzwerke das vermutlich erste Feuerwehrfahrzeug mit Vierzylindermotor. Neben deutschen Herstellern schritt nun auch die technische Entwicklung in den USA schnell voran. Da auf dem amerikanischen Kontinent zahlreiche Hochhäuser entstanden, wuchsen auch die Anforderungen an die Feuerwehrfahrzeuge. Insbesondere das <a href="https://www1.nyc.gov/site/fdny/index.page">New York Fire Department (FDNY)</a> setzte Maßstäbe und nutzte bis zu 26 Meter messende, drehbare &#8222;aerial ladders&#8220;. Leitern, Ausrüstung, Löschmittel und Feuerwehrleute &#8211; dies alles musste in der dicht bewohnten Stadt so schnell wie möglich an den Brandherd befördert werden.</p>
<figure id="attachment_556" aria-describedby="caption-attachment-556" style="width: 300px" class="wp-caption alignright"><a href="https://www.feuerfakten.de/wp-content/uploads/2021/12/jelsz-star.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://www.feuerfakten.de/wp-content/uploads/2021/12/jelsz-star.jpg" alt="Jelsz-Star" width="300" height="158" class="size-full wp-image-556" /></a><figcaption id="caption-attachment-556" class="wp-caption-text">Feuerwehrfahrzeug Jelsz-Star im Miniaturmodell</figcaption></figure>
<h2>Heutige Anforderungen</h2>
<p>Heute sind die Typen von Feuerwehrfahrzeugen sehr stark ausdifferenziert. Je nach Einsatzzweck werden verschiedene Spezialfahrzeuge gebaut und ausgerüstet. Zum Beispiel:</p>
<ul>
<li>In besonders vielen Varianten gibt es das Löschfahrzeug. Löschgruppenfahrzeuge dienen vor allem dem Personaltransport, während Tanklöschfahrzeuge in einem großen Tank Löschmittel bereitstellen.</li>
<li>Drehleiterfahrzeuge in verschiedenen Dimensionen erreichen auch hoch gelegene Brandherde und Einsatzorte.</li>
<li>Einsatzleitwagen und Kommandowagen dienen der Einsatzkoordination.</li>
<li>Gerätewagen und andere Spezialfahrzeuge tragen der Realität Rechnung, dass die Feuerwehr weit mehr leisten muss, als &#8222;nur&#8220; Brände zu löschen. Vielfältige Rettungs- und Sicherungsaktionen stellen heute die Mehrheit der Praxiseinsätze.</li>
</ul>
<p><a href="https://www.feuerfakten.de/spenden-fuer-die-feuerwehr.htm" title="Spenden für die Feuerwehr">Informationen zum Spenden für die Feuerwehr</a></p><p>The post <a href="https://www.feuerfakten.de/geschichte-der-feuerwehrfahrzeuge.htm/" target="_blank">Geschichte der Feuerwehrfahrzeuge</a> first appeared on <a href="https://www.feuerfakten.de/" target="_blank">feuerfakten.de</a>.</p>]]></content:encoded>
					
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		<title>Feuerlöscher kaufen: den richtigen Löscher finden</title>
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		<dc:creator><![CDATA[reschi]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 25 Jul 2016 16:22:50 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Ob zu Hause, für Gewerbe oder Auto &#8211; ein Feuerlöscher ist ideal zum Löschen kleiner, entstehender Brände. Obwohl die Auswahl an verschiedenen Geräten unüberschaubar groß ist, gibt es doch einige Favoriten mit guter Löschleistung und einfacher Handhabung. Wir geben Ihnen</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Ob zu Hause, für Gewerbe oder Auto &#8211; <a href="https://www.feuerloescher-kaufen-test.de/">ein Feuerlöscher</a> ist ideal zum Löschen kleiner, entstehender Brände. Obwohl die Auswahl an verschiedenen Geräten unüberschaubar groß ist, gibt es doch einige Favoriten mit guter Löschleistung und einfacher Handhabung. Wir geben Ihnen einen Überblick, worauf Sie achten sollten, wenn Sie einen Feuerlöscher kaufen.</p>
<h3>Schaum-, Pulver- oder Fettbrandlöscher</h3>
<p>Kein Feuerlöscher hilft bei jedem brennenden Material. Für den Hausgebrauch bewähren sich aber in aller Regel <strong>Schaum- und Pulverlöscher (ABC-Löscher)</strong>. Sie sind wirkungsvoll, wenn Feststoffe oder Flüssigkeiten in Brand geraten sind. Dies ist bei konventionellen Wohnungsbränden, zum Beispiel bei brennendem Holz oder Textilien &#8211; ein besonders häufiger Fall. Zum Löschen von Metallbränden wären diese Modelle allerdings ungeeignet. Die ABC-Pulverlöscher können theoretisch auch Gasbrände löschen &#8211; allerdings verlangt dieser Löschvorgang eine erhebliche Erfahrung beim Anwender.</p>
<p><strong>Vor- und Nachteile von Schaumlöschern</strong>: Bei diesen Löschern tritt der Schaum unter mäßigem Druck aus, kühlt und erstickt die Flammen. Als Schaummittel bewährt hat sich insbesondere das seifenartig wirkende Light-Water (AFFF). Auch ein ungeübter Nutzer kann mit diesen Geräten leicht umgehen. Die Anschaffungskosten sind allerdings etwas höher als bei den Pulverlöschern.</p>
<p><strong>Vor- und Nachteile von Pulverlöschern</strong>: Diese Geräte sind vergleichsweise billig. Allerdings kann das austretende Löschpulver erhebliche Schäden in einer Wohnung verursachen. Daher sind Pulverlöscher nur in Außenbereichen wie Keller oder Garage sinnvoll. Hier zeigt sind auch ihr Vorteil, dass sie &#8211; im Gegensatz zu Schaumlöschern &#8211; auch bei Temperaturen unter null Grad wirkungsvoll arbeiten.</p>
<p>Für Fettbrände in der Küche wurden spezielle <strong>Fettbrandlöscher</strong> entwickelt. Jeder Löschversuch mit einem Schaumlöscher wäre lebensgefährlich! Pulverlöscher können hier ebenfalls nichts ausrichten.</p>
<p><strong>Fazit</strong>: In der Wohnung sollte der Schaumlöscher erste Wahl sein, in der Küche (z.B. in der Gastronomie) ein spezieller Fettbrandlöscher und in Außenbereichen der Pulverlöscher.</p>
<h3>Welchen Feuerlöscher kaufen? Aufladelöscher oder Dauerdrucklöscher</h3>
<p>Die handelsüblichen Feuerlöscher unterscheiden sich in dem Prinzip, wie sie den notwendigen Druck für den Löschvorgang erzeugen. Bei Aufladelöschern befinden sich Lösch- und Treibmittel in verschiedenen Kammern und werden erst beim Löschversuch zusammengeführt. Bei Dauerdrucklöschern befinden sich beide Substanzen gemeinsam in einem Druckbehälter.</p>
<p><strong>Vor- und Nachteile</strong>: Aufladelöscher sind in der Anschaffung meist teurer, haben aber geringere Wartungskosten. Außerdem ist ihre durchschnittliche Lebensdauer mit 25 Jahren rund 5 Jahre höher als bei den Dauerdrucklöschern. Außerdem ist es möglich, dass der Druckbehälter im Laufe der Zeit undicht wird und muss daher nach zehn Jahren überprüft werden.</p>
<p><strong>Fazit</strong>: Auf lange Sicht sind die Aufladelöscher meist die bessere &#8211; weil im Kauf günstigere &#8211; Variante.</p>
<h3>Die richtige Füllmenge</h3>
<p>Besonders beliebt und für viele Anwendungen sinnvoll sind Feuerlöscher mit einer Füllmenge von <strong>6 Litern</strong> (Schaumlöscher) bzw. 6 Kilogramm (Pulverlöscher). Auch 12-Liter-Löscher erlauben noch eine leichte Handhabung, während der Umgang mit schweren Geräten eine Herausforderung darstellt.</p>
<p>Fettbrandlöscher haben meist eine geringere Füllmenge. Klein und handlich sind auch Autolöscher. Hier sind vor allem 2-Liter-Pulverlöscher im Einsatz.</p>
<p>Sechs Liter Schaum reichen dafür aus, einen Brandherd 20 bis 30 Sekunden lang zu bekämpfen. Die Arbeitszeit eines Pulverlöschers ist einige Sekunden kürzer, da das Löschmittel schneller ausgestoßen wird. Sollte das Feuer danach immer noch lodern, ist es allerhöchste Zeit, die Feuerwehr zu alarmieren.</p>
<p><strong>Wartung</strong>: Alle gekauften Löscher sollten im Abstand von zwei Jahren vom Experten überprüft werden, damit ihre Funktionstüchtigkeit sichergestellt ist.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" src="https://vg05.met.vgwort.de/na/78f7c3b352834459b82366bbd66b6f0f" width="1" height="1" alt=""></p><p>The post <a href="https://www.feuerfakten.de/feuerloescher-kaufen-den-richtigen-loescher-finden.htm/" target="_blank">Feuerlöscher kaufen: den richtigen Löscher finden</a> first appeared on <a href="https://www.feuerfakten.de/" target="_blank">feuerfakten.de</a>.</p>]]></content:encoded>
					
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		<title>Schmelzen und schmieden: Metall macht Geschichte</title>
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		<dc:creator><![CDATA[reschi]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 03 May 2015 16:51:05 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Über Hunderttausende von Jahren waren Steine die wichtigsten Werkstoffe unserer Vorfahren. Alles änderte sich, als der Mensch lernte Metalle abzubauen, zu schmelzen und zu verarbeiten. Dieser technische Fortschritt, der das Ende der Steinzeit markierte, war eng verknüpft mit der Beherrschung</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Über Hunderttausende von Jahren waren Steine die wichtigsten Werkstoffe unserer Vorfahren. Alles änderte sich, als der Mensch lernte Metalle abzubauen, zu schmelzen und zu verarbeiten. Dieser technische Fortschritt, der das Ende der Steinzeit markierte, war eng verknüpft mit der Beherrschung des Feuers. Die frühen Kulturen brauchten insbesondere leistungsfähige Verhüttungsöfen, um das wertvolle Metall aus dem Erz zu lösen.</p>
<h3>Kupfer</h3>
<p>Die so genannte <strong>Kupferzeit</strong> begann etwa im 6. Jahrtausend v. Chr. in Mesopotamien und Südosteuropa. Hier gelang es Menschen erstmals Kupfererz einzuschmelzen. Dazu mussten die Holzkohlenöfen mindestens eine Temperatur von 1083 Grad erreichen &#8211; die Schmelztemperatur von Kupfer. Die notwendige Technik hatten die Menschen erlernt, da sie bereits zuvor Brennöfen verwendeten, um Keramik zu brennen. Für die Kupferverhüttung mussten sie die Temperatur nur noch um weitere 100 Grad steigern.</p>
<p>Aus dem Kupfer konnten die Menschen bald Waffen, Schmuckstücke und Haushaltsgegenstände <strong>gießen oder schmieden</strong>. Außerdem entwickelte sich ein Kupfer-Fernhandel. Diese technischen, ökonomischen und gesellschaftlichen Veränderungen waren ein wichtiger Anschub für die immer schnellere Entwicklung früher Zivilisationen.</p>

<h3>Bronze</h3>
<p>Ein nächster &#8211; technisch und kulturhistorisch enorm wichtiger &#8211; Schritt war die Verwendung von (Zinn-)Bronze. Dabei handelt es sich um eine so genannte Legierung, also eine Mischung aus zwei Metallen. Die ersten Metallurgen, die ab 3300 v. Chr. in Vorderasien Bronze herstellten, verwendeten meist ein Mischungsverhältnis von <strong>90 Prozent Kupfer und 10 Prozent Zinn</strong>. Da das Zinn verhältnismäßig selten vorkam, musste es über weitere Strecken gehandelt und zum Verarbeitungsort transportiert werden.</p>
<p>Bronze hatte gegenüber dem zuvor verwendeten, unlegierten Kupfer mehrere Vorteile. Vor allem war das Metall deutlich <strong>härter und korrosionsbeständiger</strong>. So stumpften Bronzeschwerter kaum ab, waren im wahrsten Sinne schlagkräftig und begehrt. Die Herstellung der Legierung erforderte ein größeres Know-how, aber keine erhöhte Temperatur in den Schmelzöfen. Der Schmelzpunkt von Bronze hängt von der prozentualen Zusammensetzung der Legierung ab, liegt aber unter dem von reinem Kupfer.</p>
<p>Etwa im Jahr 2200 v. Chr. hatte sich die Bronze auch in Mitteleuropa durchgesetzt. Die <strong>Bronzezeit</strong> hatte begonnen, und mit ihr ein ungeheuerlicher Technologie- und Entwicklungsschub.</p>
<h3>Eisen</h3>
<p>Auch die <strong>Eisenzeit</strong> nahm ihren Anfang in Klein- und Vorderasien. Nach Kupfer- und Bronzezeit war sie die dritte, nach dem vorherrschenden Metall benannte Technologieperiode. Spätestens 1400 v. Chr. begannen die Menschen erstmals Eisen zu verhütten. Mitteleuropa erreichte die Eisenzeit rund 800 Jahre später.</p>
<p>Dieser neue Schritt war mit einer enormen technischen Herausforderung verbunden. Die <strong>Schmelztemperatur von Eisen</strong> liegt bei 1535 Grad, also deutlich höher als von Kupfer. In der Anfangsphase konnten die Metallurgen daher nur sogenannte &#8222;Luppen&#8220; herstellen, eine Vorstufe des Roheisens, bei dem das Eisenerz nicht schmelzen musste. Dazu verwendeten sie &#8222;Rennöfen&#8220;, die mittels Blasebalg eine bessere Sauerstoffzufuhr boten und über 1200 Grad erreichten.</p>
<p>Bis zum europäischen Mittelalter sollte es dauern, dass diese alten Verhüttungsmethoden grundlegend verbessert wurden. Ein weiterer Durchbruch mit Ofentemperaturen von über 1400 Grad folgte im 16. Jahrhundert. Der Ersatz von Holzkohle durch Steinkohle und die &#8222;Windfrisch&#8220;-Technik brachten erneute Leistungssteigerungen. Eisen- und Stahlproduktionen wurden zu wichtigen Antriebskräften der <strong>industriellen Revolution</strong>. Moderne Hochöfen arbeiten mit Koks und erreichen im Extremfall Temperaturen von über 2000 Grad &#8211; ein wahres Höllenfeuer.</p>
<h3>Das Schmiedefeuer</h3>
<p>Die Kunst des Schmiedens ist vermutlich ebenso alt wie die Metallverhüttung, nämlich <strong>rund 8000 Jahre</strong>. Diese Technik der Metallbearbeitung setzte sich zunächst vor allem bei weichen Metallen wie Gold, Silber und Kupfer durch, die sich beispielsweise zu Blechen schlagen ließen. Wie frühe Mythologien nahelegen war der Schmied sicherlich ein angesehener Berufszweig. Die Griechen und Römer hatten sogar einen Schmiedegott.</p>
<p>Vermutlich gab es bereits früh in der Geschichte ein Schmiedefeuer, in dem sich die Werkstücke so erhitzen ließen, sodass eine Umformung leichter fiel. Schon ab einer Temperatur von 750 Grad lässt sich Stahl viel einfacher mit Hammer und Amboss bearbeiten als im kalten Zustand; ab 950 Grad sprechen Fachleute von &#8222;Warmumformung&#8220;. In einer typischen neuzeitlichen Dorfschmiede ließen sich sogar Temperaturen von 1250 Grad erreichen, bei denen der Stahl fast weiß glühte. Heute werden die meisten Schmiedearbeiten industriell durchgeführt. Das traditionelle Schmiedefeuer ist nun weitgehend den <strong>Kunstschmieden</strong> vorbehalten.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" src="https://vg09.met.vgwort.de/na/1a44a216a8e6476e83a30f391da419a2" width="1" height="1" alt=""></p><p>The post <a href="https://www.feuerfakten.de/schmelzen-und-schmieden.htm/" target="_blank">Schmelzen und schmieden: Metall macht Geschichte</a> first appeared on <a href="https://www.feuerfakten.de/" target="_blank">feuerfakten.de</a>.</p>]]></content:encoded>
					
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		<title>Herd und Ofen: wie das Feuer ins Haus kam</title>
		<link>https://www.feuerfakten.de/herd-und-ofen.htm</link>
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		<dc:creator><![CDATA[reschi]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 02 May 2015 09:56:59 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Von der offenen Feuerstelle bis zum ummauerten Herd war ein langer Weg. Nachdem die Menschen in der Jungsteinzeit gelernt hatten, selbst Feuer zu machen und aufzubewahren, mühten sie sich um eine langsame Verbesserung von Handhabung um Energienutzung. Das offene Feuer</p>
<p>The post <a href="https://www.feuerfakten.de/herd-und-ofen.htm/" target="_blank">Herd und Ofen: wie das Feuer ins Haus kam</a> first appeared on <a href="https://www.feuerfakten.de/" target="_blank">feuerfakten.de</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Von der offenen Feuerstelle bis zum ummauerten Herd war ein langer Weg. Nachdem die Menschen in der Jungsteinzeit gelernt hatten, selbst Feuer zu machen und aufzubewahren, mühten sie sich um eine langsame Verbesserung von Handhabung um Energienutzung. Das offene Feuer hatte nämlich auch Nachteile: Rauch, Ruß und Funken belästigten die Menschen und ein Großteil der Wärme verflog ungenutzt.</p>
<p>Unsere Vorfahren setzten das Feuer zunächst auf Steinplatten, um es beherrschbarer zu machen. Außerdem wurde die &#8222;Arbeitshöhe&#8220; am Steinzeitherd auf diese Weise angehoben. Der nächste Entwicklungsschritt waren Ton-Herde, die im heutigen Griechenland schon vor rund 30.000 Jahren anzutreffen waren.</p>
<p>Die folgende Jahrtausende waren allenfalls durch kleine Verbesserungen gekennzeichnet. Als die Menschen begannen feste Wohngebäude zu errichten, rückte die <strong>Feuerstelle in die Mitte des Hauses</strong>. Dort brannte das Herdfeuer und sorgte in kalten Gegenden gleichzeitig für Wärme. Als Rauchabzug waren &#8211; wenn überhaupt &#8211; kleine Öffnungen in der Decke vorgesehen. Ansonsten mussten Rauch und Ruß ihren Weg durch die Eingangstür ins Freie suchen. Die Luft in diesen Häusern ließ sich vermutlich kaum atmen.</p>
<h3>Exkurs: die römische Heizung</h3>
<p>Die wohl allerersten Heizungsanlagen (Hypokaustum) wurden schon vor Christi Geburt von den Römern entwickelt: In eigenen Heizräumen wurde Luft erhitzt, die dann Fußböden, Wände und Badehäuser erwärmte. Die einfachen römischen Bürger konnten sich diese aufwändige Technik allerdings nicht leisten, sondern heizten &#8211; wie die anderen Völker jener Zeit &#8211; mit einem einzigen Hausfeuer. Wie viele andere Innovationen geriet das Hypokaustum mit dem Niedergang des römischen Reiches in Vergessenheit.</p>

<h3>Der Kamin kommt</h3>
<p>Erst im frühen Mittelalter ging die Entwicklung des Herdes spürbar voran. Schritt für Schritt erhielt das Feuer eine stärkere Ummantelung aus Stein, die die Wärmeverluste verringerte. Das Herdfeuer wanderte von der Raummitte in eine Nische und bekam <strong>einen Schornstein</strong>. Ein solcher Kamin war gerade bei mehrgeschossigen Bauten die einzige sinnvolle Bauweise. Zunächst diente der Kamin gleichzeitig zum Kochen und Heizen der Räume. Gerade bei der ärmeren Bevölkerung sollte es noch Jahrhunderte dauern, bis sich beide Funktionen voneinander trennten.</p>
<p>Eine Sonderform ist der heute noch bekannte <strong>Kachelofen</strong>. Er ging vielleicht aus der Bauweise der frühesten Backöfen hervor. Dies waren kuppelförmige Konstruktionen aus Stein oder Lehm. Zu Beginn des Mittelalters entdeckten die Menschen die besonderen thermischen Eigenschaften von Ofenkacheln. Nach etwa drei Jahrhunderten (um das Jahr 1200) hatte sich der Kachelofen in den Städten durchgesetzt. Fortan spendete er in den &#8222;guten Stuben&#8220; der Bürgerhäuser wohlige Wärme, während Rauch und Ruß in der Küche blieben.</p>
<figure id="attachment_256" aria-describedby="caption-attachment-256" style="width: 200px" class="wp-caption alignleft"><a href="https://www.feuerfakten.de/wp-content/uploads/2015/05/omas-herd.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://www.feuerfakten.de/wp-content/uploads/2015/05/omas-herd.jpg" alt="Omas Herd, Goldes wert - Janina Scholz / pixelio.de" width="200" height="200" class="size-full wp-image-256" srcset="https://www.feuerfakten.de/wp-content/uploads/2015/05/omas-herd.jpg 200w, https://www.feuerfakten.de/wp-content/uploads/2015/05/omas-herd-150x150.jpg 150w" sizes="(max-width: 200px) 100vw, 200px" /></a><figcaption id="caption-attachment-256" class="wp-caption-text">Omas Herd, Goldes wert &#8211; Janina Scholz / <a rel="nofollow" href="http://www.pixelio.de">Pixelio.de</a></figcaption></figure>
<h3>Auf dem Weg zum modernen Herd &#8211; am Ende ohne Feuer</h3>
<p>Vollständig eingemauerte Kochstellen sind erst seit dem 16. Jahrhundert bekannt. Erst jetzt war das Feuer wirklich so weit &#8222;gebändigt&#8220;, dass das Kochen an das erinnerte, was in heutigen Küchen geschieht.</p>
<p>Der Herd hatte nun erstmals eine gusseiserne Kochplatte. Aus praktischen Gründen setzten die Menschen ihre Töpfe aber meist weiterhin direkt in die Flammen. Später bekam der Herd Einsatzringe für das Kochgeschirr, Öffnungsklappen, Roste, Wasserbehälter und andere Hilfsmittel. Die <strong>Steinkohle</strong> mit ihrer höheren Energiedichte ersetzte nun das Holz als bevorzugtes Brennmaterial. Im Laufe des 19. Jahrhunderts folgte der &#8222;saubere&#8220; Gasherd, sodass Kohlenstaub und Ruß aus manchen fortschrittlichen Küchen verschwanden.</p>
<p>Eine kleine technische Revolution war der erste Herd ganz ohne Feuer und Flamme: Seit 1893 können die Haushalte einen <strong>Stromherd</strong> kaufen. Das bedeutet keineswegs, dass die historischen Herdvariationen heute verschwunden seien &#8211; im Gegenteil. In ärmeren Regionen dieser Welt brennen weiterhin offene Hausfeuer, während in Deutschland moderne Kamine eine Art Wohlfühl-Renaissance gefeiert haben.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" src="https://vg09.met.vgwort.de/na/85cca5cb70f34f2ba5a426cb86dba048" width="1" height="1" alt=""></p><p>The post <a href="https://www.feuerfakten.de/herd-und-ofen.htm/" target="_blank">Herd und Ofen: wie das Feuer ins Haus kam</a> first appeared on <a href="https://www.feuerfakten.de/" target="_blank">feuerfakten.de</a>.</p>]]></content:encoded>
					
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		<title>Erdbrände</title>
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		<dc:creator><![CDATA[reschi]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 28 Apr 2015 15:40:24 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Manchmal sind sie eine natürlich entstandene Kuriosität, manchmal eine ökologische Katastrophe: die Erdbrände. Dabei brennt nicht das Erdreich selbst, sondern ein unterirdisch vorhandener Brennstoff glüht vor sich hin. Am häufigsten brennen Steinkohlen- oder Braunkohlenflöze, aber auch Torf oder Erdgas. Intensität</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Manchmal sind sie eine natürlich entstandene Kuriosität, manchmal eine ökologische Katastrophe: die Erdbrände. Dabei brennt nicht das Erdreich selbst, sondern ein <strong>unterirdisch vorhandener Brennstoff glüht</strong> vor sich hin. Am häufigsten brennen Steinkohlen- oder Braunkohlenflöze, aber auch Torf oder Erdgas. Intensität und Ausbreitungsgeschwindigkeit des Feuers hängt insbesondere von der Verfügbarkeit von Sauerstoff und Brennmaterial ab.</p>
<p>Erdbrände zu löschen, hat sich oft als erstaunlich schwierig erwiesen. Bereits eine geringe, nicht abgedichtete Sauerstoffzufuhr reicht, um die Glut zu nähren. In manchen Fällen existieren diese mysteriösen Feuer bereits seit <strong>Jahrtausenden</strong>!</p>
<p>Viele Erdbrände sind die Folge menschlichen Bergbaus. Wenn die Kohleschichten in den Kontakt mit der Außenluft kommen, können sie sich selbst entzünden. Auf diese Weise entflammen immer wieder gewaltige Kohlevorkommen. Vor allem in China und Indien ist die <strong>brennende Kohle</strong> zu einem großen Problem geworden. Zum einen zerstören die Flammen den wertvollen Brennstoff, zum anderen &#8211; und das ist schlimmer &#8211; gelangen gesundheitsschädliche Gase in die Atmosphäre.</p>
<figure id="attachment_204" aria-describedby="caption-attachment-204" style="width: 200px" class="wp-caption alignleft"><a href="https://www.feuerfakten.de/wp-content/uploads/2015/04/chimaira.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://www.feuerfakten.de/wp-content/uploads/2015/04/chimaira.jpg" alt="Der Gasbrand von Chimaira ist eine Touristenattraktion - © Ruper / pixelio.de" width="200" height="200" class="size-full wp-image-204" srcset="https://www.feuerfakten.de/wp-content/uploads/2015/04/chimaira.jpg 200w, https://www.feuerfakten.de/wp-content/uploads/2015/04/chimaira-150x150.jpg 150w" sizes="(max-width: 200px) 100vw, 200px" /></a><figcaption id="caption-attachment-204" class="wp-caption-text">Der Gasbrand von Chimaira ist eine Touristenattraktion &#8211; © Ruper / <a rel="nofollow" href="http://www.pixelio.de">Pixelio.de</a></figcaption></figure>
<h3>Chimaira</h3>
<p>Der Ort Chimaira, der in der heutigen Türkei liegt, war vermutlich schon im antiken Griechenland ein wichtiger Kultplatz. Dort tritt das brennbare Gas Methan aus dem Untergrund aus und speist zahlreiche Flammen. Wahrscheinlich brennen die &#8222;ewigen Feuer&#8220; bereits seit Tausenden von Jahren.</p>
<h3>Brennender Berg</h3>
<p>Seit rund 350 Jahren glüht unterirdisch der Steinkohlenflöz des &#8222;Brennenden Berges&#8220;. Das harmlose Naturphänomen liegt im Saarland nahe der Stadt Saarbrücken. Besucher können keine offenen Flammen besichtigen, sondern nur heiße Dämpfe, die durch Gesteinsspalten nach außen dringen.</p>
<h3>Planitzer Erdbrand</h3>
<p>Ebenfalls in Deutschland lag der &#8211; mittlerweile erloschene &#8222;Planitzer Erdbrand&#8220;. Seit dem 15. Jahrhundert brannte hier in der Nähe der sächsischen Stadt Zwickau ein Kohlenflöz. Ein pfiffiger Gärtner nutzte im 19. Jahrhundert die austretende Erdwärme, um in seinen Gewächshäusern Kakao, Ananas, Bananen und andere tropische Pflanzen anzubauen. Im Jahr 1860 gelang es schließlich, den Erdbrand zu löschen.</p>
<h3>Centralia</h3>
<p>Dass Kohlebrände alles andere als lustig sein können, beweist das Beispiel der (ehemaligen) US-amerikanischen Kleinstadt Centralia. Der Brand entstand im Jahr 1962, möglicherweise infolge des missglückten Versuchs, eine Mülldeponie abzubrennen. Heute gilt das Stadtgebiet als unbewohnbar. Sämtliche Löschversuche, die dem Feuer die Sauerstoffzufuhr abschneiden sollten, sind gescheitert.</p>

<h3>Jharia</h3>
<p>Falls kein Wunder geschieht, müssen in den nächsten Jahren fast 0,5 Millionen Menschen in der indischen Region Jharia ihre Häuser verlassen. Rund 70 Erdbrände, die seit fast 100 Jahren Luft und Boden verpesten, soll es in der Region geben. Immer wieder erreichen die Flammen weitere Dörfer und lassen Gebäude in Rauch aufgehen. Die meisten Einwohner leben davon, in lebensfeindlicher Umgebung illegal Kohle zu schlagen und zu verkaufen.</p>
<h3>Burning Mountain</h3>
<p>Zum Abschluss noch eine harmlose Naturerscheinung aus Australien: Im Südosten des Landes, gut 200 Kilometer von Sydney entfernt, liegt der spektakuläre &#8222;Burning Mountain&#8220;. Hier frisst sich ein Kohlebrand mit einem Meter pro Jahr langsam durch den Untergrund. Und das nicht erst seit gestern: Nach Schätzungen verdient dieser &#8222;Brennende Berg&#8220; seit rund 6000 Jahren seinen Namen.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" src="https://vg09.met.vgwort.de/na/32a3994a25db4a4c9961382ebebd1dd2" width="1" height="1" alt=""></p><p>The post <a href="https://www.feuerfakten.de/erdbraende.htm/" target="_blank">Erdbrände</a> first appeared on <a href="https://www.feuerfakten.de/" target="_blank">feuerfakten.de</a>.</p>]]></content:encoded>
					
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		<title>Der Feuerbringer Prometheus</title>
		<link>https://www.feuerfakten.de/der-feuerbringer-prometheus.htm</link>
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		<dc:creator><![CDATA[reschi]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 27 Apr 2015 19:30:42 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Wie erlangten die Menschen das Feuer? Während die modernen Wissenschaften von Blitzschlägen ausgehen, die sich der Urmensch zunutze machte, hatten die Schriftsteller der griechischen Antike eine ganz eigene Theorie: Der Riese Prometheus sollte das Feuer auf die Erde gebracht haben.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Wie erlangten die Menschen das Feuer? Während die modernen Wissenschaften von Blitzschlägen ausgehen, die sich der Urmensch zunutze machte, hatten die Schriftsteller der griechischen Antike eine ganz eigene Theorie: Der Riese Prometheus sollte das Feuer auf die Erde gebracht haben. Wie kaum eine andere griechische Sage inspirierte der Prometheus-Mythos die Dichter und Denker des christlichen Abendlandes.</p>
<figure id="attachment_180" aria-describedby="caption-attachment-180" style="width: 200px" class="wp-caption alignleft"><a href="https://www.feuerfakten.de/wp-content/uploads/2015/04/prometheus.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://www.feuerfakten.de/wp-content/uploads/2015/04/prometheus.jpg" alt="Prometheus-Statue in New York - © Reto Fetz (swisscan)  / pixelio.de" width="200" height="200" class="size-full wp-image-180" srcset="https://www.feuerfakten.de/wp-content/uploads/2015/04/prometheus.jpg 200w, https://www.feuerfakten.de/wp-content/uploads/2015/04/prometheus-150x150.jpg 150w" sizes="(max-width: 200px) 100vw, 200px" /></a><figcaption id="caption-attachment-180" class="wp-caption-text">Prometheus-Statue in New York &#8211; © Reto Fetz (swisscan)  / <a rel="nofollow" href="http://www.pixelio.de">Pixelio.de</a></figcaption></figure>
<h3>Wer war Prometheus?</h3>
<p>Der Riese galt als Sohn des Titanen Iapetos. Wer seine Mutter war, darüber sind sich die antiken Quellen nicht ganz einig. Der Dichter Hesiod nennt die Okeanide Klymene.</p>
<p>Prometheus galt als <strong>Schöpfer und wichtiger Fürsprecher der Menschheit</strong>. Nachdem er die Menschen aus Ton geformt hatte, stattete er sie mit allerlei Fähigkeiten aus, die er von den Tieren nahm. Zuletzt gab ihnen die Göttin Athene sogar den Verstand. Nur das Feuer fehlte den Menschen noch.</p>
<h3>Prometheus&#8216; Betrug</h3>
<p>Als die Menschen den unsterblichen Göttern des Olymps ein Tieropfer bringen sollten, hinterging Prometheus diese Götter, sodass sie nur die Knochen statt des guten Fleisches bekamen. Zur Strafe entschied Zeus, dass die Menschen nun kein Feuer erhalten sollten. Aber erneut setzte sich Prometheus für die von ihm geschaffenen Wesen ein: Er hielt den <strong>Stängel eines Riesenfenchels</strong> an den brennenden Sonnenwagen des Gottes Helios und stahl so das Feuer.</p>
<p>Das literarische Detail des Riesenfenchels mag den heutigen Leser irritieren &#8211; aber die Griechen nutzen diese Pflanzen tatsächlich, um Feuer zu machen und zu transportieren. Der Riesenfenchel hat (entfernt vergleichbar mit dem Zunderpilz) ein leicht brennbares Stängelmark, das aber von einer weitgehend feuerresistenten Rinde geschützt ist.</p>
<h3>Zeus&#8216; Rache</h3>
<p>Legendär und weltberühmt ist Zeus&#8216; zweigeteilte Rache. Den Menschen schickte der &#8222;Göttervater&#8220; die sprichwörtliche <strong>Büchse der Pandora</strong>: Als die Büchse unvorsichtigerweise geöffnet wurde, kamen diverse Übel über die Menschheit, zum Beispiel schwere Krankheiten und Tod.</p>
<p>Prometheus selbst wurde <strong>an einen Felsen im Kaukasus-Gebirge gekettet</strong>. Dort musste er Tausende von Jahren erdulden, wie täglich ein Adler ein Stück seiner Leber auffraß, die aber gleich wieder nachwuchs. Erst der griechische Held Herakles befreite den endlos Leidenden schließlich. Zum sichtbaren Zeichen seiner Bestrafung musste Prometheus seither einen Ring tragen, an den weiterhin ein Felsstück aus dem Kaukasus geschmiedet war.</p>
<p>Die Menschen aber durften das gestohlene Feuer behalten.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" src="https://vg09.met.vgwort.de/na/06991026213b444ba8ab8beaf5802e78" width="1" height="1" alt=""></p><p>The post <a href="https://www.feuerfakten.de/der-feuerbringer-prometheus.htm/" target="_blank">Der Feuerbringer Prometheus</a> first appeared on <a href="https://www.feuerfakten.de/" target="_blank">feuerfakten.de</a>.</p>]]></content:encoded>
					
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		<title>Waldbrände</title>
		<link>https://www.feuerfakten.de/waldbraende.htm</link>
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		<dc:creator><![CDATA[reschi]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 27 Apr 2015 13:32:52 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>In den trockenen Monaten des Jahres sind Waldbrände die häufigsten und gefährlichsten Feuer für uns Menschen. Aber höchstens fünf Prozent sind natürlichen Ursprungs. Die restlichen 95 Prozent gehen auf Brandstiftung oder unachtsame Waldbesucher zurück. Bäume und Sträucher brennen umso leichter,</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>In den trockenen Monaten des Jahres sind Waldbrände die häufigsten und gefährlichsten Feuer für uns Menschen. Aber höchstens <strong>fünf Prozent sind natürlichen Ursprungs</strong>. Die restlichen 95 Prozent gehen auf <a href="https://www.feuerfakten.de/haeufige-brandursachen.htm">Brandstiftung</a> oder unachtsame Waldbesucher zurück.</p>
<p>Bäume und Sträucher brennen umso leichter, desto trockener sie sind. Da im Sommer die Verdunstung stark zunimmt, steigt grundsätzlich auch die Waldbrandgefahr. Aber auch bei langen winterlichen Trockenperioden drohen in unseren Breiten Waldbrände. Ein besonders gutes Brennmaterial geben <strong>trockene, harzige Baumnadeln</strong> ab. Wo immer Menschen Monokulturen aus Nadelbäumen angelegt haben, haben sie es dem Feuer leicht gemacht.</p>
<h3>Natürliche Brandursachen</h3>
<ul>
<li>Ein <strong>Blitzschlag</strong> kann auf trockenem Holz oder Gras wie ein Zündfunke wirken. Blitzschläge waren wohl auch der häufigste Weg, auf dem die Urmenschen ihr Kochfeuer bekamen, bevor sie lernten selbst Feuer zu machen.</li>
<li>Auch bei einem <strong>Vulkanausbruch</strong> kann die Vegetation rund um den Vulkan leicht Feuer fangen. Eine sehr seltene, exotisch wirkende Möglichkeit sind außerdem natürliche <a href="https://www.feuerfakten.de/erdbraende.htm">Erdbrände</a>.</li>
<li>Kommen große Hitze und extreme Trockenheit zusammen, kann sich abgestorbene Vegetation unter Umständen selbst entzünden. Diese <strong>Selbstentzündung</strong> benötigt aber einen chemischen Prozess als Auslöser, der zum Beispiel in eng gestapeltem Heu ablaufen kann.</li>
</ul>
<figure id="attachment_437" aria-describedby="caption-attachment-437" style="width: 220px" class="wp-caption alignright"><a href="https://www.feuerfakten.de/wp-content/uploads/2015/04/waldbrand.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://www.feuerfakten.de/wp-content/uploads/2015/04/waldbrand.jpg" alt="Waldbrand-Warnschild" width="220" height="290" class="size-full wp-image-437" /></a><figcaption id="caption-attachment-437" class="wp-caption-text">Waldbrand-Warnschild auf Mallorca &#8211; eigenes Foto</figcaption></figure>
<h3>Künstliche Brandursachen</h3>
<ul>
<li>Leider zählt <strong>Brandstiftung</strong> zu den häufigsten Ursachen von Waldbränden überhaupt. Auch ein kleines Feuer kann sich bei passenden Umständen sehr rasch ausbreiten.</li>
<li>Vor allem in tropischen und subtropischen Regionen ist <strong>Brandrodung</strong> weit verbreitet. Mit diesem Abbrennen eines Waldstücks sollen in der Regel neue Acker- oder Weideflächen geschaffen werden. Oftmals werden bei dieser Methode ökologisch wertvolle Wälder planmäßig zerstört. Extreme Ausmaße erreichen außer Kontrolle geratende Feuer beispielsweise auf <a href="http://www.spenden-indonesien.de/naturschutz-armut.htm">den indonesischen Inseln Sumatra und Borneo</a>, wo sie aus Armut, aber auch aus Profitgier gelegt werden.</li>
<li>Fahrlässigkeit im Umgang mit Feuer kann überraschend schnell zu einem Flächenbrand führen. Ein noch schwelendes Lagerfeuer, ein defektes Elektrogerät oder eine achtlos weggeworfene Zigarette waren schon häufig Ausgangspunkt riesiger Brandkatastrophen.</li>
</ul>
<h3>Kontrolliertes Abbrennen</h3>
<p>In manchen Gegenden gehören kontrollierte Waldbrände mittlerweile zum Repertoire der Waldpflege. Dies mag paradox klingen, aber diese Methode dient unter anderem der gezielten <strong>Verjüngung der Vegetation</strong> und ist der Natur abgeschaut. Manche Biotope entwickeln sich besser, wenn das Altholz bzw. hohe Gras in gewissen Abständen abbrennt und Platz für neue Pflanzen macht. Viele große Bäume mit dicker Borke überstehen solche Feuer problemlos. Manche Bäume, wie Mammutbäume oder das Feuerkraut, werfen ihre Samen sogar erst nach einem Feuer ab, weil sie dann eine erhöhte Vermehrungschance haben.</p>
<p>Außerdem hat sich die Erkenntnis durchgesetzt, dass viele kleine Brände den potenziellen &#8222;Brennstoff&#8220; im Wald reduzieren, sodass ein ungeplantes größeres Feuer gar nicht zum Inferno ausarten kann.</p>

<h3>Brandbekämpfung</h3>
<p>Waldbrände können sich sehr schnell ausbreiten können. Die <a href="https://www.feuerfakten.de/feuer-loeschen.htm">konventionelle Bekämpfung</a> mit Feuerspritzen ist oft nicht ausreichend, zumal es eine große Herausforderung darstellt, ausreichende Löschwassermengen bis zum Brand zu transportieren. In vielen Fällen geht die Feuerwehr am Boden gegen den Waldbrand vor, während <strong>Löschflugzeuge</strong> aus der Luft gewaltige Wassermengen abwerfen. Das Wasser enthält manchmal chemische Zusätze, die die Brandbekämpfung verbessern sollen. Am Boden kommen auch so genannte Feuerpatschen zum Einsatz, die die Flammen &#8222;ausdrücken&#8220;.</p>
<p>Bei sehr großen Bränden werden häufig <strong>Feuerschneisen</strong> angelegt. Dabei wird absichtlich ein Waldstreifen gerodet, der so breit sein muss, dass das Feuer nicht von Wipfel zu Wipfel darüber hinweg &#8222;springen&#8220; kann. Manchmal legt die Feuerwehr ein &#8222;Gegenfeuer&#8220;. Diese Methode funktioniert ähnlich wie die Feuerschneise: Mit Hilfe eines kleinen, kontrollierten Feuers wird der Brennstoff vernichtet. Wenn das eigentliche Feuer zu diesem Ort kommt, findet es keine Nahrung mehr und wird (hoffentlich) gestoppt.</p>
<h3>Waldbrandwarnstufen</h3>
<p>Um die Bevölkerung auf drohende Gefahren hinzuweisen, gibt es in Deutschland <a href="http://www.dwd.de/waldbrand">fünf Waldbrandwarnstufen</a> &#8211; von Stufe 1 für &#8222;keine Waldbrandgefahr&#8220; bis Stufe 5 für &#8222;höchste Waldbrandgefahr&#8220;. Die Berechnung der verschiedenen Stufen und ihrer regionalen Verteilung wird vom Deutschen Wetterdienst durchgeführt.</p>
<p>Berücksichtigt werden meteorologische Werte wie Lufttemperatur, Luftfeuchte, Wind und Niederschlag, aber auch der Stand der Vegetation. Eine grüne Belaubung ist weniger anfällig für einen Waldbrand als ein trockener Nadelwald. Bei Warnstufe 4 oder 5 dürfen die Behörden sogar Waldstücke sperren, bis die Phase höchsten Risikos wieder vorüber ist.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" src="https://vg09.met.vgwort.de/na/06842dc59129418bac8770500497ede7" width="1" height="1" alt=""></p><p>The post <a href="https://www.feuerfakten.de/waldbraende.htm/" target="_blank">Waldbrände</a> first appeared on <a href="https://www.feuerfakten.de/" target="_blank">feuerfakten.de</a>.</p>]]></content:encoded>
					
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		<title>Göttliches Feuer</title>
		<link>https://www.feuerfakten.de/goettliches-feuer.htm</link>
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		<dc:creator><![CDATA[reschi]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 23 Apr 2015 21:33:33 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die meisten Religionen &#8211; frühere wie heutige &#8211; nutzen das Feuer als wichtiges Symbol. Oft sind es ausgewählte Götter, die über das Feuer gebieten, die es konstruktiv oder (in seltenen Fällen) destruktiv gebrauchen. Das beginnt schon in vor der Antike.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Die meisten Religionen &#8211; frühere wie heutige &#8211; nutzen das Feuer als wichtiges Symbol. Oft sind es ausgewählte Götter, die über das Feuer gebieten, die es konstruktiv oder (in seltenen Fällen) destruktiv gebrauchen. Das beginnt schon in vor der Antike.</p>
<h3>Ägypten: Chensit und Tefnut</h3>
<p>Das antike Ägypten kannte mit Chensit und Tefnut gleich zwei Feuergottheiten. Vor rund 4500 Jahren wurde die Göttin Chensit verehrt. Sie galt als Gefährtin des altägyptischen Gottes Sopdu, erlangte aber vermutlich nur regionale Bedeutung.</p>
<p>Populärer und wichtiger war dagegen Tefnut. Die Ägypter des so genannten Alten Reiches sahen in ihr <strong>eine der neun Schöpfergottheiten</strong>. Sie erscheint auf Bildnissen oft als Löwin, die eine Sonnenscheibe auf dem Kopf trägt.</p>
<h3>Mesopotamien: Nusku, Girra und Gibil</h3>
<p>Fremd und unergründlich erscheinen uns die sumerischen Götter, die etwa zeitgleich zur altägyptischen Kultur in Mesopotamien verehrt wurden. Die Sumerer kannten einen vielköpfigen Götterhimmel in dem mit Nusku und Gibil gleich zwei Feuergötter erschienen. Die später lebenden Babylonier nannten Gibil in ihrer Religion Girra und beschworen seine Macht in exorzistischen Ritualen.</p>
<h3>Griechenland: Hephaistos</h3>
<p>Der griechische Feuer- und Schmiedegott Hephaistos vereint gegensätzliche Eigenschaften. Der Gott selbst ist hässlich, dick und hinkt. Aber die Kunstwerke, die er in seiner Vulkan-Schmiede auf der griechisches Insel Lemnos anfertigt, sind von überwältigender Schönheit.</p>
<p>Hephaistos galt bei den Griechen als verstoßener Sohn der Göttin Hera. Hera (nach einer anderen Version Zeus) schleuderte Hephaistos vom Himmel auf die Erde. Bei Aufprall verletzte er sich die Beine, überlebte aber und wurde von zwei Nymphen großgezogen. Nachdem sich Hephaistos bei seiner Mutter gerächt hatte, schmiedete er den anderen Göttern wundervolle Paläste und heiratete die schöne Liebesgöttin Aphrodite. Die römische Mythologe übernahm diese Geschichten und nannte ihren Feuergott <strong>Vulkan</strong>.</p>
<p><a href="https://www.feuerfakten.de/der-feuerbringer-prometheus.htm">Alles über den &#8222;Feuerbringer&#8220; Prometheus hier.</a></p>
<h3>Römisches Reich: Vesta</h3>
<p>Mehr noch als der Gott Vulkan spielt die Göttin Vesta eine entscheidende Rolle in der römischen Alltagskultur. Vesta war einerseits die Göttin des heimischen Herdfeuers und anderseits die Bewahrerin des heiligen Feuers. Auf dem Forum Romanum, also im Herzen der Stadt Rom, stand der Vestatempel, in dem sechs jungfräuliche Priesterinnen, die Vestalinnen, ihren Dienst versahen. Dies verdeutlicht die außerordentliche Rolle des Vestakultes in der römischen Antike. In der griechischen Mythologie bestand mit &#8222;Hestia&#8220; eine ähnliche Göttin.</p>
<h3>Hinduismus: Agni</h3>
<p>Den Höhepunkt seiner Verehrung erreichte der Feuergott Agni in der Vedischen Religion (etwa ab 1500 v Chr.). Agni stand für das Feuer in jeder Form &#8211; vom profanen Herdfeuer über das Opferfeuer bis hin zu Manifestationen als Blitz und Sonne. In veränderter Form ist Agni noch immer in der hinduistischen Religion bedeutsam, zum Beispiel bei Reinigungszeremonien, Feueropfern oder Totenverbrennungen. Bei einer traditionellen hinduistischen Hochzeit umkreist das künftige Paar sieben Mal ein Feuer.</p>
<h3>Wikinger: Loki</h3>
<p>Überhaupt keine positive Gestalt war der nordische Luft- und Feuergott Loki. Er wird in der Überlieferung als tückisch und verschlagen dargestellt. Loki, der Sohn eines Riesen, konnte seine Gestalt verwandeln und somit die anderen Götter betrügen. Nachdem Loki den Gott Balder ermorden ließ, bekam er die grausame Rache der anderen &#8222;Asen&#8220; (dem Göttergeschlecht der Wikinger) zu spüren und zahlte seine Vergehen am Ende mit dem eigenen Leben.</p>
<h3>Christentum und Judentum</h3>
<p>Auch in der Bibel, im <strong>Alten wie im Neuen Testament</strong>, ist das Feuer ein machtvolles Symbol, das auf den christlichen bzw. jüdischen Gott verweist. So erscheint Gott selbst dem Moses in Gestalt eines brennenden Dornbusches. In der Apokalypse, wie die Offenbarung des Johannes sie beschreibt, stürzt zerstörerisches Feuer in verschiedener Form auf die Erde.</p>
<p>Das wohl bekannteste christliche Feuer-Szenario ist die Hölle. An jenem grausigen Ort sollen schwere Sünder in ewiger Verdammnis schmoren. Generationen von Kirchenmännern, Literaten und Künstlern wurden nicht müde, diese feurige Höllenvorstellung immer weiter auszugestalten.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" src="https://vg09.met.vgwort.de/na/323a39bd7be8497ca13d61644d511273" width="1" height="1" alt=""></p><p>The post <a href="https://www.feuerfakten.de/goettliches-feuer.htm/" target="_blank">Göttliches Feuer</a> first appeared on <a href="https://www.feuerfakten.de/" target="_blank">feuerfakten.de</a>.</p>]]></content:encoded>
					
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		<item>
		<title>Die Legende des heiligen Florian von Lorch</title>
		<link>https://www.feuerfakten.de/legende-heiliger-florian.htm</link>
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		<dc:creator><![CDATA[reschi]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 23 Apr 2015 14:33:28 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Sankt Florian (Florian von Lorch) ist einer populärsten katholischen Heiligen. Er gilt als Schutzpatron der Feuerwehr und wird gerne angerufen, wenn eine Brandgefahr abgewendet werden soll. Diese besondere Rolle beruht vermutlich auf einer historischen Fehldeutung des Heiligen. Sicher ist, dass</p>
<p>The post <a href="https://www.feuerfakten.de/legende-heiliger-florian.htm/" target="_blank">Die Legende des heiligen Florian von Lorch</a> first appeared on <a href="https://www.feuerfakten.de/" target="_blank">feuerfakten.de</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Sankt Florian (Florian von Lorch) ist einer populärsten katholischen Heiligen. Er gilt als Schutzpatron der <a href="https://www.feuerfakten.de/geschichte-der-feuerwehr.htm">Feuerwehr</a> und wird gerne angerufen, wenn eine Brandgefahr abgewendet werden soll. Diese besondere Rolle beruht vermutlich auf einer historischen Fehldeutung des Heiligen. Sicher ist, dass Sankt Florian im heutigen Österreich gelebt hat und dort einen Märtyrertod gestorben ist.</p>
<figure id="attachment_183" aria-describedby="caption-attachment-183" style="width: 200px" class="wp-caption alignleft"><a href="https://www.feuerfakten.de/wp-content/uploads/2015/04/sankt-florian.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://www.feuerfakten.de/wp-content/uploads/2015/04/sankt-florian.jpg" alt="Heiliger Florian - © pan / pixelio.de" width="200" height="289" class="size-full wp-image-183" /></a><figcaption id="caption-attachment-183" class="wp-caption-text">Heiliger Florian &#8211; © pan / <a rel="nofollow" href="http://www.pixelio.de">Pixelio.de</a></figcaption></figure>
<h3>Das weltliche Leben von Florianus</h3>
<p>Der Kelte Florianus wurde im 3. Jahrhundert n. Chr. vermutlich in einem Dorf bei Wien geboren, als diese Provinz Teil des römischen Imperiums war. Das genaue Geburtsdatum des Heiligen ist unbekannt.</p>
<p>Im Laufe seines Lebens machte er in der römischen Provinzverwaltung Karriere und wurde Kanzleivorstand des Statthalters. Das Außergewöhnliche war: Florianus <strong>bekannte sich zur Religion Christentum</strong>, die im römischen Reich (noch) offiziell verboten war. Unklar ist, ob sein christlicher Glauben der Grund für eine vorzeitige Amtsenthebung war, oder ob Florianus aus Altersgründen in den Ruhestand ging. Jedenfalls spielt der wichtigste Teil seiner Heiligengeschichte, nachdem er bereits vom Staatsdienst pensioniert war.</p>
<p>Florianus erfuhr davon, dass in der Stadt Lauriacum (dem heutigen Lorch) 40 Christen gefangen und gefoltert wurden. Bei dem Versuch, seine Glaubensbrüder zu retten, geriet er seinerseits ins Visier der römischen Strafbehörden. Der Heilige &#8211; der heute auch als &#8222;Florian von Lorch&#8220; bekannt ist &#8211; sollte dem Christentum abschwören. Als er sich weigerte, band man ihm einen Mühlstein um den Hals und warf ihn in den Fluss Enns, wo er ertrank. Dies geschah angeblich am <strong>4. Mai 304, der zum Gedenk- und Namenstag von Sankt Florian</strong> wurde.</p>
<h3>Wunder und Legenden</h3>
<p>Vor allem um den Tod des Märtyrers ranken sich Geschichten von wundersamen Ereignissen, die im Laufe der jahrhundertelangen Überlieferungen immer wieder ergänzt oder verändert wurden. Ein <a href="https://www.heiligenlexikon.de/BiographienF/Florian.html">Kern der Legende</a> ist, dass Florians Leichnam am Ufer angespült wurde, wo ein Adler ihn bewachte, bis eine Frau namens Valeria ihn ordnungsgemäß bestatten konnte. Auf dem Weg zum Bestattungsort hat der tote Florian angeblich eine Quelle entspringen lassen, und zwar den heutigen Floriansbrunnen im Ort St. Florian.</p>
<p>Manche Überlieferungen berichten davon, dass der Soldat, der Florian ins Flusswasser stürzte, zur Strafe erblindet sei. Möglicherweise wollte die Originalgeschichte nur ausdrücken, dass Florian die &#8222;Augen brachen&#8220;, er also gestorben sei.</p>
<h3>Florian von Lorch und die Feuerwehr</h3>
<p>Neben den Kirchen feiern am Florianstag, dem 4. Mai, viele Feuerwehren in Deutschland und Österreich ihren <strong>Schutzpatron</strong>. Allerdings hatte Florian keine außergewöhnliche Beziehung zum Feuer, sondern vielmehr zum Wasser. Der Grund für die Fehlinterpretation ist vermutlich der Wassereimer, mit dem Florian auf frühen Abbildungen oft dargestellt wurde. Der Eimer war aber wohl kaum als Hinweis auf eine Feuerlöschung gedacht, sondern vielmehr als <strong>Symbol für das Ertrinken</strong> in der Enns.</p>
<h3>Sankt-Florian-Prinzip</h3>
<p>Auch an dem <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Sankt-Florian-Prinzip">nach ihm benannten Handlungsprinzip</a> trägt der Heilige keinerlei Schuld. Der Sinnspruch &#8222;Heiliger Sankt Florian / Verschon&#8216; mein Haus / Zünd&#8216; and&#8217;re an!&#8220; entspricht weder der christlichen Lehre noch der Lebensweise des Märtyrers, der mit Feuer und Zündeln ohnehin wenig am Hut hatte&#8230;</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" src="https://vg09.met.vgwort.de/na/b13f9685bf3a47e39aab90c3fc2def43" width="1" height="1" alt=""></p><p>The post <a href="https://www.feuerfakten.de/legende-heiliger-florian.htm/" target="_blank">Die Legende des heiligen Florian von Lorch</a> first appeared on <a href="https://www.feuerfakten.de/" target="_blank">feuerfakten.de</a>.</p>]]></content:encoded>
					
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		<title>Geschichte der Feuerwehr</title>
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		<dc:creator><![CDATA[reschi]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 23 Apr 2015 10:32:20 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Feuerwehr ist die wichtigste Institution für unsere tägliche Sicherheit. Ohne Feuerwehr wäre unsere Zivilisation ständig von kaum kontrollierbaren Katastrophen bedroht. Die ersten Ansätze für eine organisierte Brandbekämpfung stammen aus China und dem Römischen Reich. Aber erst seit rund 200</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Die Feuerwehr ist die wichtigste Institution für unsere tägliche Sicherheit. Ohne Feuerwehr wäre unsere Zivilisation ständig von kaum kontrollierbaren Katastrophen bedroht. Die ersten Ansätze für eine organisierte Brandbekämpfung stammen aus China und dem Römischen Reich. Aber erst seit rund 200 Jahren bestehen Feuerwehren im heutigen Sinne.</p>
<h3>&#8222;Feuerwehr&#8220; im alten Rom</h3>
<p>Dass die Brandbekämpfung bei den Römern ihren Anfang nahm, ist kein Zufall. In der Millionenstadt Rom bestand die dringende Notwendigkeit, den häufigen <a href="https://www.feuerfakten.de/stadtbraende.htm">Stadtbränden</a> Einhalt zu gebieten. Außerdem verfügte die antike Weltmacht über genügend Geld, ausreichend Personal und Organisationstalent, um schlagkräftige Einheiten aufzustellen.</p>
<p>Spätestens seit dem 1. Jahrhundert vor Christus gab es in Rom <strong>private Feuerwehren</strong>, die allerdings zum Vorteil ihrer jeweiligen Besitzer arbeiteten. Bekannt geworden ist auch die Feuerwehr des römischen Beamten Marcus Egnatius Rufus, der seine eigenen Sklaven für den öffentlichen Brandschutz abstellte.</p>
<p>Der Kaiser Augustus bildete schließlich im <strong>Jahr 21 v. Chr.</strong> eine Feuerwehr aus 600 Sklaven. Als sich die Einheit als wenig effizient erwies, gründete Augustus die <strong>&#8222;Vigiles&#8220; (Wächter)</strong>. Diese aus zunächst 3.500 Männern bestehende Truppe war militärisch organisiert, patrouillierte durch die 15 römischen Stadtbezirke, bekämpften Feuer und suchten Brandstifter. Die Vigiles verfügten teilweise über eine bessere Ausstattung als die Brandschützer des europäischen Mittelalters, zum Beispiel über Feuerspritzen, die bis zu 30 Meter weit reichten.</p>
<h3>Brandbekämpfung im Mittelalter</h3>
<p>Die Römer waren im Kampf gegen das Feuer (wie bei vielen kulturellen Errungenschaften) ihrer Zeit weit voraus. Erst als im europäischen Mittelalter die Städte wuchsen und die Gefahr von Stadtbränden sichtlich zunahm, wandten sich die Menschen wieder verstärkt dem Brandschutz zu. Diese Bemühungen hatten nicht den Charakter einer heutigen Feuerwehr, sondern waren rechtliche Verpflichtungen, denen alle Bürger einer Stadt nachkommen mussten.</p>
<p>Viele mittelalterliche Städte erließen <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Feuerl%C3%B6schordnung">Feuerlöschordnungen</a>. In ihnen war beispielsweise geregelt, wie sich die Bürger im Brandfall verhalten mussten und welche Bauweisen zulässig waren. Außerdem mussten die wichtigen Handwerksvereinigungen &#8211; die Zünfte und Gilden &#8211; Löscheimer und anderes Material zur Verfügung stellen. Den Nachtwächtern wurde die Aufgabe übertragen, Feuer unverzüglich zu melden. Viele Städte stellten außerdem so genannte <strong>Türmer</strong> an, die von Kirchtürmen Ausschau nach Bränden hielten.</p>
<p>Der Erfolg dieser Maßnahmen war dadurch begrenzt, dass die technische Ausrüstung der Brandschützer eher dürftig war. Das einzige Löschmittel Wasser musste mühsam mit <strong>Ledereimern</strong> zum Brandort transportiert werden. Lederne Feuerwehrschläuche gab es wohl seit dem 16. Jahrhundert, waren aber oft undicht (im Gegensatz zu modernen Schläuchen, die aus den drei Schichten Gummi, Klebemasse und Polyester bestehen). Einfache Feuerspritzen waren bereits im 15. Jahrhundert in Gebrauch. Die leistungsfähigere <strong>Feuerspritze mit Kolbenpumpe</strong>, wie sie schon die Römer kannten, musste 1655 zum zweiten Mal erfunden werden.</p>
<figure id="attachment_186" aria-describedby="caption-attachment-186" style="width: 200px" class="wp-caption alignleft"><a href="https://www.feuerfakten.de/wp-content/uploads/2015/04/feuerspritze.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://www.feuerfakten.de/wp-content/uploads/2015/04/feuerspritze.jpg" alt="Historische Dampf-Feuerspritze - © Erich Westendarp / pixelio.de" width="200" height="200" class="size-full wp-image-186" srcset="https://www.feuerfakten.de/wp-content/uploads/2015/04/feuerspritze.jpg 200w, https://www.feuerfakten.de/wp-content/uploads/2015/04/feuerspritze-150x150.jpg 150w" sizes="(max-width: 200px) 100vw, 200px" /></a><figcaption id="caption-attachment-186" class="wp-caption-text">Historische Dampf-Feuerspritze &#8211; © Erich Westendarp / <a rel="nofollow" href="http://www.pixelio.de">Pixelio.de</a></figcaption></figure>
<h3>Die Erfindung der freiwilligen Feuerwehr</h3>
<p>Erst in der Neuzeit begann eine spürbare, technische und organisatorische Verbesserung der Brandbekämpfung.</p>
<p>Die vermutlich <strong>erste Berufsfeuerwehr der Welt</strong> wurde 1686 in Wien gegründet. Ab dem 18. Jahrhundert entstanden vielerorts so genannte <strong>Rettungsgesellschaften</strong>, die sich vor allem das Retten von Menschenleben zum Ziel setzten und als Vorläufer der modernen Feuerwehr gelten können. In der ersten Hälfte des 19. Jahrhundert hatte schließlich das französische Feuerlöschwesen großen Einfluss auf die Fortschritte in Deutschland. <a href="http://www.feuerwehr-sachsen-anhalt.de/uploads/media/03_0_Altersbestimmung_-_Kopie.pdf" target="_blank" rel="noopener">Turnerfeuerwehren und Bürgerwehren mit militärischer Herkunft</a> waren weitere Besonderheiten jener Zeit.</p>
<p>Wahrhaft Historisches vollzog sich im Jahr 1799 in der rheinland-pfälzischen Stadt Alzey: Hier gründete sich wohl die <strong>allererste freiwillige Feuerwehr Deutschlands</strong>. Eine Gründungswelle freiwilliger Feuerwehren folgte nach der deutschen Revolution 1848/49. Historiker sehen in darin eine Emanzipation des deutschen Bürgertums, das auch in der Brandbekämpfung das Heft des Handelns in die eigene Hand nehmen wollte.</p>
<p>Rund <strong>24.000 freiwillige Feuerwehren</strong> bilden heute das Rückgrat des Brandschutzes in Deutschland. Darüber hinaus übernehmen sie zahlreiche weitere Aufgaben in Rettungswesen und Katastrophenschutz: Retten &#8211; Löschen &#8211; Bergen &#8211; Schützen</p>
<h3>Kurze Chronik der Feuerwehr</h3>
<ul>
<li><strong>564 v. Chr.</strong>: Hinweise auf eine erste Feuerlöschtruppe in China
<li><strong>21 v. Chr.</strong>: erste kommunale Feuerwehr durch den römischen Kaiser Augustus</li>
<li><strong>6. v. Chr.</strong>: &#8222;Vigiles&#8220; mit 3500 Männern zur Brandbekämpfung in Rom</li>
<li><strong>1086</strong>: Feuerlöschordnung von Meran (heute Südtirol) wird erlassen</li>
<li><strong>1588</strong>: Erwähnung von Lederschläuchen als Innovation in der Brandbekämpfung (Augsburg)</li>
<li><strong>1655</strong>: Feuerspritze mit Kolbenpumpe wird in Nürnberg (erneut) erfunden</li>
<li><strong>1686</strong>: erste Berufsfeuerwehr der Welt in Wien</li>
<li><strong>1799</strong>: erste freiwillige Feuerwehr in Deutschland, gegründet in Alzey</li>
<li><strong>1847</strong>: berühmter Löscheinsatz beim Theaterbrand in Karlsruhe-Durlach, erstmalige Verwendung des Begriffs &#8222;Feuerwehr&#8220;</li>
<li><strong>1865</strong>: erster durchgehender Gummischlauch wird der Öffentlichkeit vorgestellt
</ul>
<p><a href="https://www.feuerfakten.de/spenden-fuer-die-feuerwehr.htm" title="Spenden für die Feuerwehr">Informationen zum Spenden für die Feuerwehr</a><br />
<a href="https://www.feuerfakten.de/geschichte-der-feuerwehrfahrzeuge.htm" title="Geschichte der Feuerwehrfahrzeuge">Geschichte der Feuerwehrfahrzeuge</a></p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" src="https://vg09.met.vgwort.de/na/7303d2ec4cc1408e9365507102959bb5" width="1" height="1" alt=""></p><p>The post <a href="https://www.feuerfakten.de/geschichte-der-feuerwehr.htm/" target="_blank">Geschichte der Feuerwehr</a> first appeared on <a href="https://www.feuerfakten.de/" target="_blank">feuerfakten.de</a>.</p>]]></content:encoded>
					
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		<title>Feuer machen auf Steinzeitart</title>
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		<pubDate>Wed, 22 Apr 2015 13:10:12 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Um heutzutage ein Feuer zu entflammen, reicht ein Einwegfeuerzeug und ein wenig trockenes Brennmaterial. Allerdings gibt es einige traditionelle Alternativen, die mit etwas Übung erstaunlich gut funktionieren. Unsere Vorfahren, die Urmenschen, mussten mit den Materialien auskommen, die ihnen die Natur</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Um heutzutage ein Feuer zu entflammen, reicht ein Einwegfeuerzeug und ein wenig trockenes Brennmaterial. Allerdings gibt es einige traditionelle Alternativen, die mit etwas Übung erstaunlich gut funktionieren. Unsere Vorfahren, <a href="https://www.feuerfakten.de/der-urmensch-nutzt-das-feuer.htm">die Urmenschen</a>, mussten mit den Materialien auskommen, die ihnen die Natur anbot. Und auch bei manchen abgeschieden lebenden Völkern sind solche archaisch wirkenden Techniken noch im praktischen Einsatz.</p>
<h3>Feuerschlagen</h3>
<p>Spätestens vor 32.000 Jahren haben die Menschen die allererste Methode erfunden, aus eigener Kraft Feuer zu erzeugen: das Feuerschlagen. Damit diese Technik Erfolg hat, braucht es drei Bestandteile:</p>
<ol>
<li><strong>Pyrit oder Markasit.</strong> Diese beiden Eisensulfid-Minerale werden teilweise auch als &#8222;Schwefelkies&#8220; bezeichnet. Die Moleküle, aus dem die goldglänzenden Kristalle gebildet werden, bestehen aus einem Eisenatom und zwei Schwefelatomen. Sowohl Pyrit als auch das instabilere Markasit kommen an zahlreichen deutschen Fundorten vor.</li>
<li><strong>Feuerstein.</strong> Dieser häufige Stein besteht vor allem aus dem Mineral Silizium. In Form geschlagener Feuerstein fand in der Steinzeit vielseitige Verwendung, zum Beispiel für Jagdwaffen, Messer und Schmuck. Da der Bedarf hoch war, wurden Feuersteine wurden in regelrechten Bergwerken abgebaut.</li>
<li><strong>Zunder.</strong> Im weitesten Sinn bezeichnet Zunder einen leicht entzündlichen Brennstoff. Sehr gut geeignet ist dafür der namensgebende &#8222;Zunderschwamm&#8220;. Dieser weit verbreitete Baumpilz hat ein Innenleben aus feinen Röhren. Das beste Brennmaterial stammt aus seiner mittleren Schicht.</li>
</ol>
<p>Zum Feuermachen schlägt man beide Steine gegeneinander. Durch die entstehende Reibung sprüht der Pyrit bzw. Markasit Funken. Diese Funken müssen auf den Zunder fallen. Bildet sich nun ein winziges Flämmchen, kommt der kritische Moment: Jetzt muss man die Flamme anblasen und weiteres Brennmaterial (wie Stroh) heranlegen.</p>
<p>Das Feuerschlagen funktioniert auch mit Pyrit und Quarz oder mit <strong>Stahl und Feuerstein</strong>. Bis ins 19. Jahrhundert hinein schlugen die Menschen Feuerstein gegen Stahl, um ihren Ofen anzuheizen.</p>

<h3>Feuerbohren und Feuersägen</h3>
<p>Laut Steinzeitexperten gibt es keinen Beweis dafür, dass die Urmenschen tatsächlich durch Feuerbohren und verwandte Techniken Feuer erzeugt haben. Wissenschaftlich belegt ist lediglich das Feuerschlagen. Folgender Aufbau gibt die besten Chancen, tatsächlich ein Feuer zu entfachen:</p>
<ol>
<li><strong>Bohrbrett.</strong> Dieses Holzbrett liegt fest auf dem Boden und wird am besten mit dem Fuß fixiert. Das Brett besitzt eine Vertiefung, an dem der Feuerbohrer ansetzen kann, und eine Kerbe, die vom Rand des Bohrbrettes bis zur Vertiefung führt.</li>
<li><strong>Feuerbohrer.</strong> Der &#8222;Bohrer&#8220; besteht aus einem geraden, an beiden Enden angespitzten Holzstab. Er lässt sich zwischen beiden Händen drehen. Ist die Reibung am unteren Bohrerende groß genug, wird dort der Flammpunkt erreicht.</li>
<li><strong>Fidelbogen oder Spindel.</strong> Der Feuerbohrer wird in einen speziellen Bogen eingespannt. Dieser Bogen erhöht die Drehgeschwindigkeit des Feuerbohrers. Es ist aber auch möglich, ein Feuer ohne Fidelbogen (alleine mit dem Feuerbohrer zwischen den Händen) zu erzeugen.</li>
<li>Zu dem Fidelbogen gehört ein <strong>Druckstück</strong>, mit dem man den Feuerbohrer fixieren und auf das Bohrbrett presst, während man mit der anderen Hand den Bogen betätigt.</li>
</ol>
<p>Dreht sich der Bohrer sehr schnell, wird nicht nur der Kontaktpunkt zum Bohrbrett glühend heiß, sondern es sammelt sich auch Holzabrieb in der Seitenkerbe des Brettes. Bei geübten Händen dauert es nur eine Minute, bis sich der Holzabrieb entzündet. Zusätzlich zum Abrieb kann man noch Zunder in die Kerbe legen, um die Chancen auf die erste Flamme zu verbessern. Eine komplette <a href="https://neanderthal.de/de/feuer-machen.html">Anleitung zum Feuerbohren gibt es hier</a>.</p>
<p>Eine in traditionellen Kulturen weit verbreitete Methode ist auch das so genannte <strong>Feuersägen</strong>. Dabei wird ein Holzstück (die &#8222;Säge&#8220;) sehr schnell über eine Holzunterlage oder durch einen Spalt gezogen. Bei manchen Konstruktionen wird das sägende Holzstück durch eine lange Schnur aus Pflanzenfasern ersetzt. Vom Feuersägen gibt es zahlreiche Varianten, die viel Geschicklichkeit voraussetzen.</p>
<h3>Sichere Feuerstelle</h3>
<p>Im Detail gibt es zahllose Methoden, eine Feuerstelle bzw. ein Lagerfeuer zu errichten. Am sichersten ist es, das Feuer auf einem <strong>feuchten, nicht brennbaren Untergrund</strong> zu errichten. Außerdem sollte der Ort windgeschützt sein und abseits trockener Vegetation liegen. Ein Lagerfeuer <a href="https://www.feuerfakten.de/waldbraende.htm">im sommerlichen Wald</a> ist meist keine gute Idee.</p>
<p>Wer Steine auf dem Boden und am Rand des Feuerplatzes auslegt, kann das Feuer damit begrenzen. Trotzdem sollte man stets ein wachsames Auge auf die Feuerstelle haben und zur Sicherheit <strong>einen Eimer mit Wasser bereitstellen</strong>. Das Feuer lässt sich mit Wasser oder mit Sand zuverlässig löschen. Bevor man das Feuer verlässt, muss absolut sicher gestellt sein, dass in der Feuerstelle kein Fünkchen mehr glimmt.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" src="https://vg09.met.vgwort.de/na/7ebe043c2755463c9fb393076ab6c068" width="1" height="1" alt=""></p><p>The post <a href="https://www.feuerfakten.de/feuer-machen.htm/" target="_blank">Feuer machen auf Steinzeitart</a> first appeared on <a href="https://www.feuerfakten.de/" target="_blank">feuerfakten.de</a>.</p>]]></content:encoded>
					
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		<title>Feurige Lieder</title>
		<link>https://www.feuerfakten.de/feurige-lieder.htm</link>
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		<dc:creator><![CDATA[reschi]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 20 Apr 2015 20:20:27 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Liebe brennt wie Feuer, und &#8222;fire&#8220; reimt sich auf &#8222;desire&#8220;. In deutschen und englischen Songtexten geht es oft ziemlich heiß zu. Jedenfalls wird viel vom Feuer gesungen. Es folgt eine kleine Auswahl an bekannten Titeln &#8211; mit Autor und Erscheinungsjahr.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Liebe brennt wie Feuer, und &#8222;fire&#8220; reimt sich auf &#8222;desire&#8220;. In deutschen und englischen Songtexten geht es oft ziemlich heiß zu. Jedenfalls wird viel vom Feuer gesungen. Es folgt eine kleine Auswahl an bekannten Titeln &#8211; mit Autor und Erscheinungsjahr.</p>
<h3>Ab 1950</h3>
<p><em>Great Balls of Fire</em> (Jerry Lee Lewis, 1957)</p>
<p><em>The Ring of Fire</em> (Johnny Cash, 1963)</p>
<p><em>Fire</em> (Jimi Hendrix, 1967)</p>
<p><em>Light my Fire</em> (The Doors, 1967)</p>
<p><em>Fire</em> (Arthur Brown, 1968)</p>
<h3>Ab 1970</h3>
<p><em>Into the Fire</em> (Deep Purple, 1970)</p>
<p><em>Fireball</em> (Deep Purple, 1971)</p>
<p><em>Augen wie Feuer</em> (Vicky Leandros, 1972)</p>
<p><em>Fire</em> (Pointer Sisters, 1978)</p>
<p><em>Feuer</em> (Ireen Sheer, 1978)</p>
<h3>Ab 1980</h3>
<p><em>Chariots of Fire</em> (Vangelis, 1981)</p>
<p><em>Hurra, hurra, die Schule brennt</em> (Extrabreit, 1981)</p>
<p><em>Keep the Fire Burnin&#8216;</em> (REO Speedwagon, 1982)</p>
<p><em>I&#8217;m on Fire</em> (Bruce Springsteen, 1984)</p>
<p><em>Fight Fire with Fire</em> (Metallica, 1984)</p>
<p><em>Feuer und Flamme</em> (Nena, 1985)</p>
<p><em>Beds Are Burning</em> (Midnight Oil, 1987)</p>
<p><em>We Didn´t Start the Fire</em> (Billy Joel, 1989)</p>
<h3>Ab 1990</h3>
<p><em>Relight my Fire</em> (Take That, Coversong 1993)</p>
<p><em>Firestarter</em> (The Prodigy, 1996)</p>
<p><em>Fire Water Burn</em> (Bloodhound Gang, 1996)</p>
<p><em>Fire</em> (Scooter, 1997)</p>
<h3>Ab 2000</h3>
<p><em>Feuer frei!</em> (Rammstein, 2001)</p>
<p><em>Set the Fire to the Third Bar</em> (Snow Patrol, 2006)</p>
<p><em>Feuer</em> (Jan Delay, 2006)</p>
<p><em>Feuer am Horizont</em> (Helene Fischer, 2006)</p>
<p><em>Eyes on Fire</em> (Blue Foundation, 2007)</p>
<p><em>Sex on Fire</em> (Kings of Leon, 2008)</p>
<p><em>Fire it Up</em> (Busta Rhymes, 2008)</p>
<p><em>Feuer</em> (Jennifer Rostock, 2008)</p>
<p><em>Set Fire to the Rain </em>(Adele, 2011)</p>
<p><em>Foo Fighters</em> (Bridges Burning, 2011)</p>
<p><em>Girl on Fire</em> (Alicia Keys, 2012)</p>
<p><em>I See Fire</em> (Ed Sheeran, 2013)</p>
<p><em>Fire meet Gasoline</em> (Sia, 2014)</p><p>The post <a href="https://www.feuerfakten.de/feurige-lieder.htm/" target="_blank">Feurige Lieder</a> first appeared on <a href="https://www.feuerfakten.de/" target="_blank">feuerfakten.de</a>.</p>]]></content:encoded>
					
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		<title>Feurige Sprichwörter</title>
		<link>https://www.feuerfakten.de/feurige-sprichwoerter.htm</link>
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		<dc:creator><![CDATA[reschi]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 20 Apr 2015 13:30:01 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Im deutschen Sprachgut ist das Wort &#8222;Feuer&#8220; ein starkes Symbol. Es steht für Macht und Kraft, für Zerstörung und Liebe. Hier einige ausgewählte Sprichwörter, Redewendungen und Metaphern rund ums Feuer. Ein gebranntes Kind scheut das Feuer.&#8211; Wer eine schlechte Erfahrung</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Im deutschen Sprachgut ist das Wort &#8222;Feuer&#8220; ein starkes Symbol. Es steht für Macht und Kraft, für Zerstörung und Liebe. Hier einige ausgewählte Sprichwörter, Redewendungen und Metaphern rund ums Feuer.</p>
<p><em>Ein gebranntes Kind scheut das Feuer.</em>&#8211; Wer eine schlechte Erfahrung gemacht hat, möchte das möglichst nicht wiederholen und ist beim nächsten Mal besonders vorsichtig.</p>
<p><em>Eine Nachricht verbreitet sich wie ein Lauffeuer.</em>&#8211; Hier war ursprünglich wohl kein Buschbrand gemeint, sondern ein militärischer Begriff: das Gewehrfeuer von mehreren Schützen, die schnell nacheinander einen Schuss abgeben, oder eine brennende Spur aus Schwarzpulver.</p>
<p><em>Öl ins Feuer gießen.</em>&#8211; Dass man so etwas auf gar keinen Fall tun wollte, wussten schon Menschen in früheren Zeiten. Das explodieren Fett-Wasser-Gemisch kann schwere Verletzungen hervorrufen.</p>
<p><em>Feuer im Herzen gibt Rauch in den Kopf.</em>&#8211; Zu viel unreflektierte Hingabe kann den Verstand umnebeln.</p>
<p><em>Das Feuer schüren.</em>&#8211; Wer mit dem Schürhaken durch das Feuer zieht, verbessert Sauerstoffzufuhr und Verbrennung. In ähnlicher Weise kann man eine schwelende Auseinandersetzung zwischen Menschen anheizen.</p>
<p><em>Etwas nicht mir der Feuerzange anfassen.</em>&#8211; Mit einer Feuerzange nahm man früher glühende Holzkohle aus einem Kamin. Wer etwas nicht einmal mit einer solchen dreckigen Zange anfassen mag, hat offenbar einen sehr großen Widerwillen.</p>
<p><em>Feuer und Flamme für etwas sein.</em>&#8211; Vermutlich sehr altes Sprichwort mit germanischen Wurzeln. &#8222;Feuer und Flamme&#8220; umschrieb den eigenen Haushalt mit Herdstelle. Heute eine Metapher für leidenschaftliche Liebe oder große Begeisterung.</p>
<p><em>Vom Job gefeuert werden.</em>&#8211; Saloppe Bezeichnung für Entlassungen, vor allem für unehrenvolle Kündigungen.</p>
<p><em>Sich die Finger verbrennen.</em>&#8211; Das kennt wohl jeder und weiß, wie weh das tut. Sowohl der symbolische Schaden als auch die reale Verletzung.</p>
<p><em>Jemandem Zunder geben.</em>&#8211; Der Zunder ist eigentlich ein leicht brennbarer Baumschwamm, der vermutlich seit Jahrtausenden zum Feuermachen verwendet wurde.</p>
<p><em>Das ist ein Strohfeuer.</em>&#8211; Das Stroh fängt sehr schnell Feuer und brennt lichterloh. Aber das trockene Brennmaterial ist schnell aufgebraucht. So ist es auch mit hektischen und substanzlosen Aktivitäten, die abrupt enden, wenn die Energie aufgebraucht ist.</p>
<p><em>Wie Feuer und Wasser sein.</em>&#8211; Die beiden <a href="https://www.feuerfakten.de/das-element-feuer.htm">&#8222;Elemente&#8220;</a> sind sehr unterschiedlich und vertragen sich kaum.</p>
<p><em>Feuer fängt mit Funken an.</em>&#8211; Auch ein Feuer fängt mal klein an, und kann gewollt oder ungewollt riesig werden.</p>
<p><em>Mehrere Eisen im Feuer haben.</em>&#8211; Ursprung dieser Redensart ist vermutlich die traditionelle Arbeitsweise eines Schmiedes. Ein Schmied hat mehrere rotglühende Werkstücke gleichzeitig im Feuer, um diese zügig bearbeiten zu können.</p>
<p><em>Jemandem Feuer unter dem Hintern machen.</em>&#8211; Wem es unter dem Hintern brennt, der wird sich nun endlich beeilen.</p>
<p><em>Mit dem Feuer spielen.</em>&#8211; Eine solche Gefahr sollte man natürlich niemals eingehen&#8230;</p>
<p><em>Für jemanden seine Hand ins Feuer legen.</em>&#8211; Für diese Redewendung stand das finstere Mittelalter Pate: Wer seine Unschuld beweisen wollte, konnte zuweilen als &#8222;Gottesurteil&#8220; seine Hand ins Feuer strecken. Je stärker sie verbrannt wurde, desto größer war angeblich die Schuld.</p>
<p><em>Krummes Holz gibt auch gerades Feuer.</em>&#8211; Für manche profanen Zwecke ist keine Spitzenqualität gefragt.</p>
<p><em>Die Kastanien (oder die Kartoffeln) aus dem Feuer holen.</em>&#8211; Das Sprichwort hat eine literarische Vorlage: In der Geschichte &#8222;Der Affe und die Katze&#8220; von Jean de la Fontaine überredet der Affe Bertrand die Katze Raton dazu, leckere Esskastanien aus einem Feuer zu stehlen.</p>
<p><em>Die Eisen aus dem Feuer holen.</em>&#8211; Gemeint sind hier vielleicht Schmiedeeisen. Die sind zwar nicht lecker wie Kastanien oder Kartoffeln, dafür aber in Weißglut rund 1200 Grad heiß.</p>
<p><em>Für jemanden durchs Feuer gehen.</em>&#8211; Manchmal muss man viel riskieren &#8211; für eine Person oder für ein wichtiges Ideal. </p>
<p><em>Kein Rauch ohne Feuer.</em>&#8211; Hier verbirgt sich die Annahme, dass hinter Gerüchten und Verdächtigungen immer auch ein Körnchen Wahrheit steckt. Wenn das mal stimmt&#8230;</p>
<p><em>Wer des Feuers bedarf, sucht es in der Asche.</em></p>
<p><em>Arbeit gewinnt Feuer aus Steinen.</em></p>
<p><em>Unser Rauch ist besser denn des Nachbars Feuer.</em></p>
<p><em>Wer ins Feuer bläst, dem fliegen die Funken ins Auge.</em></p>
<p><em>Eisen kalt und hart, im Feuer schmeidig ward. </em></p>
<p><em>Alt Holz gibt gut Feuer.</em></p>
<p><em>Klein Feuer gibt süß Malz dem Bräuer.</em></p>
<p><em>Gespalten Holz fängt gerne Feuer.</em></p>
<p><em>Das Feuer, das mich nicht brennt, lösch ich nicht.</em></p>
<p><em>Brennte Falschheit wie Feuer, so wär&#8216; das Holz nicht halb so teuer.</em></p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" src="https://vg09.met.vgwort.de/na/849bfc93a86442c4b193b99e1b70c813" width="1" height="1" alt=""></p><p>The post <a href="https://www.feuerfakten.de/feurige-sprichwoerter.htm/" target="_blank">Feurige Sprichwörter</a> first appeared on <a href="https://www.feuerfakten.de/" target="_blank">feuerfakten.de</a>.</p>]]></content:encoded>
					
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		<title>Drachen und andere Feuerspeier</title>
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		<dc:creator><![CDATA[reschi]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 19 Apr 2015 20:13:36 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Mythologie der zurückliegenden Jahrtausende kennt zahllose Feuer speiende Fabelwesen. Die meisten hatten einen schlangenartigen Körper und weitere Merkmale von anderen Tieren, wie Adlerklauen, Löwentatzen oder Fledermausflügel. Spätestens im Mittelalter verfestigte sich der Glaube an &#8222;Drachen&#8220; so sehr, dass viele</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Die Mythologie der zurückliegenden Jahrtausende kennt zahllose Feuer speiende Fabelwesen. Die meisten hatten einen schlangenartigen Körper und weitere Merkmale von anderen Tieren, wie Adlerklauen, Löwentatzen oder Fledermausflügel. Spätestens im Mittelalter verfestigte sich der Glaube an &#8222;Drachen&#8220; so sehr, dass viele Gelehrte dieser Zeit sie für real existierende Wesen hielten. In Europa galten sie vorwiegend als verschlagene, bösartige Unglücksboten, die manchmal mit dem Teufel im Bunde waren und nur von einem Helden oder Heiligen besiegt werden konnten. Den chinesischen Drachen wurden meist deutlich positivere Eigenschaften zugeschrieben; auch konnten diese Drachen kein Feuer speien.</p>
<figure id="attachment_188" aria-describedby="caption-attachment-188" style="width: 200px" class="wp-caption alignleft"><a href="https://www.feuerfakten.de/wp-content/uploads/2015/04/drachen.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://www.feuerfakten.de/wp-content/uploads/2015/04/drachen.jpg" alt="Chinesischer Drachen ohne Feuer - © Cornerstone / pixelio.de" width="200" height="200" class="size-full wp-image-188" srcset="https://www.feuerfakten.de/wp-content/uploads/2015/04/drachen.jpg 200w, https://www.feuerfakten.de/wp-content/uploads/2015/04/drachen-150x150.jpg 150w" sizes="(max-width: 200px) 100vw, 200px" /></a><figcaption id="caption-attachment-188" class="wp-caption-text">Chinesischer Drachen ohne Feuer &#8211; © Cornerstone / <a rel="nofollow" href="http://www.pixelio.de">Pixelio.de</a></figcaption></figure>
<p>Wann und warum der Mythos des Feuerspeiens entstand, ist nicht eindeutig geklärt. Vermutlich wollten die Geschichtenerzähler ihren Furcht einflößenden Geschöpfen mehr Nachdruck verleihen. Und was gab es da Überzeugenderes, als das machtvolle &#8222;Element&#8220; Feuer.</p>
<h3>Flammende Fabeltiere</h3>
<p>Kein echter Drache, sondern ein dreiköpfiges Mischwesen aus Löwe, Ziege und Schlange war die <strong>Chimäre</strong>. Von diesem gefährlichen Ungeheuer berichtete der griechische Dichter Hesiod im 7. vorchristlichen Jahrhundert. Der Held Bellerophon tötete die Chimäre mit einem Bleiklumpen der im feurigen Schlund des Tieres schmolz. Nach dem Fabelwesen benannt ist das griechische Feuerfeld Chimaira: Bei diesem Jahrtausende alten, <a href="https://www.feuerfakten.de/erdbraende.htm">natürlichen Erdbrand</a> stehen unterirdische Gasvorkommen in Flammen.</p>
<p><strong>Leviathan</strong> ist einer der frühesten Drachen. Vor allem <a href="https://www.feuerfakten.de/goettliches-feuer.htm">die Bibel</a> hat ihn bekannt gemacht. Im Alten Testament, im Buch Hiob, heißt es: &#8222;Aus seinen Nüstern fährt Rauch (&#8230;) Sein Odem ist wie lichte Lohe und aus seinem Rachen schlagen Flammen empor.&#8220; Laut Bibel tötet schließlich Gott selbst dieses Ungeheuer, gegen das die Menschen vergeblich gekämpft haben. Das Buch Hiob wurde wohl zwischen 300 und 500 v. Chr. niedergeschrieben. Die Figur Leviathan geht aber auf noch ältere vorderasiatische Mythen zurück.</p>
<p>Das angelsächsische <strong>Epos &#8222;Beowulf&#8220;</strong> beschreibt den Kampf des gleichnamigen Helden gegen das Ungeheuer Grendel und gegen einen Feuer speienden Drachen. Beowulf erschlägt den Drachen, wird aber dabei selbst tödlich verletzt. Das vermutlich im 8. Jahrhundert niedergeschriebene Heldengedicht zählt zu den wichtigsten literarischen Zeugnissen seiner Zeit.</p>
<p>Einer der berühmtesten Drachentöter ist Siegfried, ein Held des Nibelungenliedes. Er tötete einen <strong>&#8222;Lintdrachen&#8220;</strong> und badete in dessen Blut, das ihn (beinahe) unverletzlich machte. Nur ein Lindenblatt verdeckte eine Stelle auf Siegfrieds Rücken, während er im Drachenblut lag. Dieses Geheimnis nutzte sein Kontrahent Hagen und tötete ihn hinterrücks mit dem Speer.</p>
<p>Aus Nordspanien (Asturien und Kantabrien) stammt der Mythos von <strong>Cuélebre</strong>. Dieser Drache spuckt Feuer und Schwefel, hortet Schätze und hält die Quellnymphe Xana gefangen. In einem spanischen Volksbrauch können Männer beim Mitternachtsfest die Nymphe befreien und Cuélebre besiegen. Außerdem heißt es, die Drachenspucke könne sich in einen magischen Stein verwandeln, der Heilkräfte besitze.</p>
<p>In der slawischen Mythologie (z.B. Russland und Bulgarien) heißt der <strong>Feuer speiende Drache &#8222;Smei&#8220; oder &#8222;Żmij&#8220;</strong>. Dieses männliche, dreiköpfige Wesen hat einen Widerpart &#8211; und zwar den weiblichen Drachen Żmija. Die Drachenfrau lebt unter der Erde. Żmij und Żmija symbolisieren auch den jahreszeitlichen Vegetationszyklus, der nur funktioniert, wenn die beiden Geschlechter in Harmonie miteinander leben.</p>
<p>Der <strong>Drache Smaug</strong> gehört zur phantastischen Welt des britischen Romanautors Tolkien. Smaug spielt eine Hauptrolle in dem verfilmten Roman &#8222;Der Hobbit&#8220;. Wie so häufig in der Literatur, bewacht der Drache einen gewaltigen Schatz. Smaug hat nur eine einzige verwundbare Stelle, die ihm aber schließlich zum Verhängnis wird. Ein Bogenschütze trifft ihn dort und tötet ihn.</p>
<p>Mehr über mythologische Drachen aller Art <a href="http://www.drachen-fabelwesen.de/drachen-lexikon-schlangen-gott-goetter.html">lesen Sie hier</a>.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" src="https://vg09.met.vgwort.de/na/43893a546eaa44109b3424d5fa15adf6" width="1" height="1" alt=""></p><p>The post <a href="https://www.feuerfakten.de/drachen-und-andere-feuerspeier.htm/" target="_blank">Drachen und andere Feuerspeier</a> first appeared on <a href="https://www.feuerfakten.de/" target="_blank">feuerfakten.de</a>.</p>]]></content:encoded>
					
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		<title>Der Urmensch nutzt das Feuer</title>
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		<dc:creator><![CDATA[reschi]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 19 Apr 2015 10:11:32 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Ohne das Feuer, da sind sich alle ernst zu nehmenden Forscher einig, gäbe es den heutigen Menschen nicht. Das Feuer ist ein wichtiger Schlüssel zur körperlichen, geistigen und kulturellen Entwicklung des Urmenschens, der sich dabei immer weiter von seinen affenartigen</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Ohne das Feuer, da sind sich alle ernst zu nehmenden Forscher einig, gäbe es den heutigen Menschen nicht. Das Feuer ist ein wichtiger Schlüssel zur körperlichen, geistigen und kulturellen Entwicklung des Urmenschens, der sich dabei immer weiter von seinen affenartigen Vorfahren entfernte. Von der bloßen Nutzung bis zur Erzeugung und &#8222;Beherrschung&#8220; des Feuers war es allerdings ein weiter Schritt, der Hunderttausende von Jahren beanspruchte.</p>
<h3>Erste Feuernutzung</h3>
<p>Wann der Urmensch erstmals ein Feuer für eigene Zwecke nutzte, ist unklar. Je weiter die Forscher in die Vergangenheit zurückgehen, desto kleiner wird die Zahl der erhaltenen Fundstellen und desto unsicherer wird die Interpretation verfügbarer Artefakte. Viele Anthropologen gehen davon aus, dass bereits die Urmenschenart Homo erectus eigene Feuerstellen kannte. Als der Homo erectus vor rund <strong>1,9 Millionen Jahren</strong> in Menschheitsgeschichte erschien, lebten unsere Vorfahren noch ausschließlich auf dem afrikanischen Kontinent, von dem aus sie später in zwei &#8222;Auswanderungswellen&#8220; den Rest der Welt eroberten.</p>
<p>Sicherlich konnte der Homo erectus kein Feuer willentlich erzeugen. Stattdessen war er darauf angewiesen, dass beispielsweise <strong>ein Blitz ein Feuer entfachte</strong>. Dann konnte er darauf hoffen, eine Flamme für die eigene Feuerstelle mitzunehmen und dort möglichst lange am Leben zu halten. Aus dem heutigen Afrika wissen wir, dass es in trockenen Savannenlandschaften leicht zu natürlichen Feuern kommen kann.</p>
<p>Während eine Feuernutzung vor 1,9 Millionen Jahren sehr unsicher ist, gelang den Forschern in der <strong>südafrikanischen Wonderwerk-Höhle</strong> möglicherweise der Nachweis von Feuerstellen. Vor mehr als einer Million Jahren &#8211; so die Interpretation der Funde &#8211; haben dort Urmenschen Pflanzen und Tiere gebraten. Je näher wir der Gegenwart kommen, desto mehr menschliche Feuerstellen finden sich. Als wissenschaftlich gesichert gilt ein 790.000 Jahre alter Fundort im heutigen Israel. Er dokumentiert auch, dass Gruppen von Urmenschen bereits dabei waren, Afrika zu verlassen, um Asien und Europa zu besiedeln.</p>
<h3>Wozu Feuer?</h3>
<p>Unseren Vorfahren brachte das Feuer zahlreiche Vorteile, die die damit verbundenen Gefahren weit überstiegen. Feuer war ein Elixier des Lebens, nicht des Todes.</p>
<ul>
<li>Erst das Feuer machte das <strong>Fleisch erlegter Tiere</strong> bekömmlich. Rohes Fleisch kann der Mensch dagegen nur in kleinen Mengen verdauen. Das Feuer verbesserte also generell die Ernährungslage der Menschheit. Aus Gebissfunden weiß man heute, dass Homo erectus ein Allesvertilger war.</li>
<li>Fleisch liefert eine höhere Energiedichte als reine Pflanzennahrung. Eine wissenschaftliche Theorie besagt, dass das <strong>evolutionäre Gehirnwachstum</strong> erst durch diesen Energieschub möglich wurde. Das Energie zehrende Großhirn ist also ein Luxus, für den es &#8222;gute&#8220; Ernährung braucht.</li>
<li>Gebratenes und gekochtes Fleisch ist nicht nur leichter zu verdauen, es enthält auch deutlich <strong>weniger Krankheitskeime und Parasiten</strong> als rohes Fleisch. Außerdem ist es etwas länger haltbar. Wer brät, lebt im Zweifel gesünder und länger.</li>
<li>Ein Lagerfeuer <strong>hält hungrige Tiere ab</strong>. Die Urmenschen teilten ihren Lebensraum schon immer mit großen Raubtieren wie Löwen und Säbelzahnkatzen, die einen Menschen als Beute betrachteten.</li>
<li>Nicht nur vor ungebetenen Besuchern, sondern auch <strong>vor Kälte schützt</strong> ein Lagerfeuer. In Afrika kann es nachts empfindlich kühl werden. Ein noch wichtigerer Vorteil zeigt sich bei der Ausbreitung des menschlichen Siedlungsraums in kühlere Klimazonen. Ohne das wärmende Feuer wäre eine Besiedlung Ostasiens und Europas deutlich schwieriger gewesen.</li>
<li>Ein Feuer kann auch <strong>kommunikative Aspekte</strong> haben. Verschiedene Menschengruppen konnten einander eventuell durch brennende bzw. rauchende Feuer in der Weite des Landes finden.</li>
<li>In der (viel späteren) Jungsteinzeit haben Menschen das Feuer vermutlich für <strong>gezielte Rodungen</strong> eingesetzt. So konnten sie ihre Ackerfläche ausweiten.</li>
</ul>
<h3>Feuer machen</h3>
<p>Vielleicht eine Million Jahre lang waren die frühen Menschen darauf angewiesen, dass ihnen die Natur ein Feuer in die Hände spielte. Wann genau die Menschen lernten, <a href="https://www.feuerfakten.de/feuer-machen.htm">eigenhändig Feuer zu machen</a>, ist ebenso ungewiss wie die erste Feuernutzung in Afrika. Sicher ist allerdings, dass diese neue Fertigkeit eine Art <strong>technische Revolution</strong> war, die die Menschen ein gutes Stück unabhängiger von der Natur machte. Sie konnten nun endlich zu jedem gewünschten Zeitpunkt fast überall Feuer machen. Und sie konnten ein Lagerfeuer, das ja auch eine Gefahrenquelle sein kann, bedenkenlos wieder löschen.</p>
<p>Der älteste gesicherte Nachweis eines <strong>steinzeitlichen &#8222;Feuerzeugs&#8220;</strong> stammt aus Deutschland: In der württembergischen Vogelherdhöhle fand man das Mineral Schwefelkies (Pyrit) und Feuerstein. Vor 32000 Jahren haben Steinzeitmenschen diese beiden Steine gegeneinander geschlagen und so Funken erzeugt, die wiederum Stroh oder anderes Brennmaterial in Flammen setzten. Nach wissenschaftlicher Ansicht war dies die klassische Methode, mit der Urmenschen in vielen Teilen der Welt ihr Feuer entflammten. Eine wahrhaft epochale Erfindung: Schlagfeuerzeuge nach ähnlichem Prinzip sind bis in die Gegenwart in Gebrauch.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" src="https://vg09.met.vgwort.de/na/df33d58f2ecd4cf0b14e365a0cd40abb" width="1" height="1" alt=""></p><p>The post <a href="https://www.feuerfakten.de/der-urmensch-nutzt-das-feuer.htm/" target="_blank">Der Urmensch nutzt das Feuer</a> first appeared on <a href="https://www.feuerfakten.de/" target="_blank">feuerfakten.de</a>.</p>]]></content:encoded>
					
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		<title>Das Element Feuer</title>
		<link>https://www.feuerfakten.de/das-element-feuer.htm</link>
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		<dc:creator><![CDATA[reschi]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 18 Apr 2015 17:47:58 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>In der griechischen Antike und im chinesischen Altertum machten sich Denker und Philosophen systematisch an das Werk, unsere Welt zu entschlüsseln. Bei diesen Überlegungen spielte auch das Feuer eine wichtige Rolle. Es galt als eines der &#8222;Elemente&#8220;, aus denen die</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>In der griechischen Antike und im chinesischen Altertum machten sich Denker und Philosophen systematisch an das Werk, unsere Welt zu entschlüsseln. Bei diesen Überlegungen spielte auch das Feuer eine wichtige Rolle. Es galt als eines der &#8222;Elemente&#8220;, aus denen die Welt zusammengesetzt sein sollte.</p>
<figure id="attachment_214" aria-describedby="caption-attachment-214" style="width: 200px" class="wp-caption alignleft"><a href="https://www.feuerfakten.de/wp-content/uploads/2015/04/elemente.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://www.feuerfakten.de/wp-content/uploads/2015/04/elemente.jpg" alt="Die vier Elemente - © Joujou / pixelio.de" width="200" height="200" class="size-full wp-image-214" srcset="https://www.feuerfakten.de/wp-content/uploads/2015/04/elemente.jpg 200w, https://www.feuerfakten.de/wp-content/uploads/2015/04/elemente-150x150.jpg 150w" sizes="(max-width: 200px) 100vw, 200px" /></a><figcaption id="caption-attachment-214" class="wp-caption-text">Die vier Elemente &#8211; © Joujou / <a rel="nofollow" href="http://www.pixelio.de">Pixelio.de</a></figcaption></figure>
<h3>Griechische Antike</h3>
<p>Die <strong>Vier-Elemente-Lehre</strong> war einer der frühesten Ergebnisse philosophischer Spekulation. Sie entstand im 5. Jahrhundert vor Christi Geburt und sah die Elemente Feuer, Erde, Wasser und Luft vor. Erfinder dieser seinerzeit sehr populären Theorie war der 495 v.Chr. geborene Philosoph Empedokles.</p>
<p>Laut Empedokles hatte jedes Element bestimmte Eigenschaften. Mischte man die Elemente im richtigen Verhältnis, konnte man alle beliebigen Substanzen bilden. Außerdem gehörte zu jedem Element <a href="https://www.feuerfakten.de/goettliches-feuer.htm">eine bestimmte Gottheit</a>. Zu Zeiten von Empedokles galt das Feuer als <strong>Element des &#8222;Göttervaters&#8220; Zeus</strong> und stand für Ehrgeiz und Zielstrebigkeit.</p>
<p>In den kommenden Jahrhunderten wurden immer mehr Eigenschaften dem Feuer und den anderen Elementen zugeordnet. Es entstand ein komplexes Gedankenkonstrukt, das wichtige Aspekte der stofflichen Existenz und des menschlichen Lebens erklären sollte. So nahm man an, dass im menschlichen Körper eine Art Feuer wirkte, um <strong>das &#8222;Pneuma&#8220; zu verarbeiten</strong>. Pneuma war in dieser Theorie eine Art Lebenselixier, das Menschen einatmen. </p>
<p>Eine besondere Rolle gewann das Feuer, als man es später in der Antike mit dem <strong>Metall Gold</strong> assoziierte. Hier nahm auch die Alchemie ihren Ursprung, die (unter anderem) versuchte, dieses seltene Edelmetall herzustellen. Die Vier-Elemente-Lehre beeinflusste das Denken der Menschen <strong>über das europäische Mittelalter</strong> hinweg und wurde erst mit den wissenschaftlichen Erkenntnis- und Aufklärungsprozessen der Neuzeit in esoterische Nischen verdrängt.</p>
<h3>Chinesisches Altertum</h3>
<p>Noch älter als die griechische Denkschule ist die <strong>Fünf-Elementen-Lehre</strong> aus China. Sie wurde vor mehr als 3000 Jahren entwickelt und kannte neben den Elementen Feuer, Wasser und Erde außerdem Holz und Metall (dagegen keine Luft). Auf diese Elemente führten die chinesischen Philosophen die gesamte Natur und ihre Wandlungsprozesse zurück. Hierbei symbolisierte das Feuer (huŏ) im Besonderen Aktion und Dynamik.</p>
<p>Im Gegensatz zur griechischen Denkweise standen für die traditionelle chinesische Philosophie organische, <strong>zyklische Prozesse</strong> im Vordergrund. Das Element Feuer war in diesem Sinne kein statischer Inhaltsstoff, sondern eine Art wandelbares Stadium. Zwischen den Elementen, die ein Gleichgewicht bildeten, bestanden unterschiedliche Beziehungen, die oft auf einem Kreis dargestellt wurden.</p>
<p>Feuer war unter anderem <strong>mit folgenden Begriffen assoziiert</strong>: Himmelsrichtung Süd, Geschmack bitter, Jahreszeit Sommer, Planet Mars, Farbe gelb. Die vielen verschiedenen Ausdeutungen sind aus westlicher Perspektive recht ungewohnt. Eine ausführliche Erläuterung der Fünf-Elementen-Lehre gibt es <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/F%C3%BCnf-Elemente-Lehre">bei Wikipedia</a>.</p>
<h3>Astrologie und Esoterik</h3>
<p>Die philosophische Spekulation über die Grundelemente wirkte bis in die Gegenwart fort. Zum Beispiel wird das Element Feuer den astrologischen <strong>Tierkreiszeichen Widder, Löwe und Schütze</strong> zugeordnet. Auch Rudolf Steiner, der Begründer der Anthroposophie, sowie der Psychologe Carl Gustav Jung bedienten sich teilweise den &#8222;Elementen&#8220;.</p>
<p>Die heute praktizierte Harmonielehre des <strong>Feng Shui</strong> hat fernöstliche, teilweise chinesische Wurzeln. In einer Wohnung, die nach den Prinzipien des Feng Shui ausgestaltet werden soll, gelten Arbeits- und Wohnzimmer als &#8222;Yang-Bereich&#8220;, die zum Element Feuer gehören. Angeblich wird das Feuer &#8211; und die damit verbundenen Eigenschaften &#8211; durch verschiedene Farbvarianten von Grün, Blau und Gelb gefördert. Ähnliches soll durch rechtwinklige Formen geschehen. Aber dies ist wohl eine Wissenschaft für sich&#8230;</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" src="https://vg09.met.vgwort.de/na/5ff8cbfddc4b4bddaeb958ad267f3b22" width="1" height="1" alt=""></p><p>The post <a href="https://www.feuerfakten.de/das-element-feuer.htm/" target="_blank">Das Element Feuer</a> first appeared on <a href="https://www.feuerfakten.de/" target="_blank">feuerfakten.de</a>.</p>]]></content:encoded>
					
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